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Balzhausen

20.05.2019

Balzhausen setzt auf sparsame LED-Lampen

Bei der Straßenbeleuchtung setzt Balzhausen künftig auf sparsame LED-Lampen (Symbolbild).
Bild: Hermann Schmid

Die Straßenbeleuchtung wird in Balzhausen umfassend erneuert. Auch für den Umweltschutz ist dies ein wichtiger Beitrag.

Bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderates standen das Thema neue Straßenlampen im Mittelpunkt. Josef Nersinger erläuterte den Räten die einzelnen Punkte. Die Vergabe für das Gesamtpaket erfolgte danach im nichtöffentlichen Teil der Sitzung.

Da die Energiepreise aktuell nur eine Richtung kennen, die nach oben zeigt, hat man sich in der Gemeinde Balzhausen schon vor längerem Gedanken gemacht, wie und wo man bei der Straßenbeleuchtung Geld sparen könne. Zudem ist die bestehende Anlage auch nicht mehr die jüngste und bedarf einer Sanierung. Hier denke man vordergründig an die Umstellung der veralteten und stromfressenden Leuchtmittel auf energiesparende LED-Leuchtmittel. Bürgermeister Daniel Mayer hatte Kommunalberater Josef Nersinger von den LEW Augsburg zur Sitzung gebeten.

Aktuell gebe es, so Nersinger, in Balzhausen 179 Leuchtstellen mit 190 Lampen. Von diesen seien bereits 17 neue LED-Lampen und 43 LED-Austausch-Lampen. Der Basisvertrag sieht für Wartung, Instandsetzung, 24-Stunden-Bereitschaft, Standsicherheitsprüfung sowie Behebung von Unfall- und Vandalismus-Schäden pro Leuchtstelle einen Pauschalbetrag von jährlich 11,74 Euro netto vor. Für 178 Leuchtstellen würden pro Jahr 2493 Euro brutto fällig werden.

Wie hoch die Gesamtkosten in Balzhausen sind

Die Gesamtkosten für den kompletten Austausch der Leuchtmittel bezifferte Nersinger mit 59896 Euro, die auf acht Jahresraten mit je 7487 Euro verteilt wären. Bei einer Einmalzahlung im Abschlussjahr werden sechs Prozent Rabatt eingeräumt. Bisher betrage der Anteil an LED-Lampen in Balzhausen nur 9,3 Prozent, nach der Sanierung 82 von Hundert. Die Umweltbilanz sieht noch viel optimistischer aus: Bisher verbraucht man durchschnittlich 47100 Kilowattstunden Strom im Jahr. Danach sollen es nur noch 17100 sein. Dies bedeute eine Einsparung von rund 30000 Kilowattstunden oder 64 Prozent des bisherigen Stromverbrauchs. Dadurch würde die Umwelt mit 17 Tonnen weniger Kohlendioxid jährlich belastet. Abschließend meinte der Kommunalberater, dass er die Sanierung empfehlen könne, denn Kommunen können nur bei den Straßenbeleuchtungen nachweislich Energie und Geld sparen. Zudem übernehmen die LEW die komplette Wartung und Betriebsführung zu einem geringen Preis. Die Auftragsvergabe wurde dann im nichtöffentlichen Teil nochmals diskutiert und beschlossen. (kk)

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