Newsticker

USA: Fünf Millionen gemeldete Corona-Infektionen seit Beginn der Pandemie
  1. Startseite
  2. Lokales (Krumbach)
  3. Baugebiet „Weiherweg“ in Aichen ist beschlossen

Aichen

18.10.2019

Baugebiet „Weiherweg“ in Aichen ist beschlossen

So sieht nun die endgültige Planung und Einteilung des Baugebietes „Weiherweg“ in Aichen aus. Nach der Genehmigung können dort neun Einzelhäuser errichtet werden.Auf dieser Anhöhe hat man einen wunderbaren Blick ins südliche Zusamtal.
Bild: Repro Karl Kleiber, Zeichnung Büro Riedler

Neun Parzellen können in Aichen bebaut werden. Gemeinderäte sind mit Planung zufrieden. Festsetzungen im Bebauungsplan wurden leicht abgeändert.

Bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderats Aichen haben die Gemeinderäte mit dem Auslegungs- und Billigungsbeschluss für den neuen Bebauungsplan (BBP) „Weiherweg“ im Südwesten von Aichen eine wichtige Hürde genommen. Nach Auslegung und Genehmigung durch die Baubehörde können auf diesem Gebiet neun Häuser in freier Bauweise errichtet werden. In der Planzeichnung wurden nur die Breite des Grünstreifens und die Herausnahme der östlichen Baugrenze geändert.

Wenn man bedenkt, dass die erste Beratung zwischen Gemeinde und Architekt Eugen Riedler für das neue Baugebiet „Weiherweg“ erst im April stattfand und nun dieses bereits zur Genehmigung verabschiedet wurde, kann man wahrlich nicht von ausgeufertem Bürokratismus reden. Denn Aufstellen und Zeichnen eines BBP samt dazu gehöriger Satzung sei eine Herkulesarbeit, so Bürgermeister Alois Kling.

Sehr viele Dachformen werden in Aichen erlaubt

Die Satzung sagt aus, dass das Gebiet ein allgemeines Wohngebiet wird, auf dem nur Einzelhäuser mit maximal zwei Wohneinheiten zugelassen werden. Die Firsthöhe darf 9,75 Meter nicht überschreiten. Als Dachformen werden bei Hauptgebäuden Sattel-, Walm-, Pult- und Zeltdächer erlaubt. Bei Nebengebäuden und Garagen sind auch Flachdächer möglich. Die Dacheindeckung darf rot, braun oder anthrazitfarben sein. Bei Pultdächern dürfen auch nicht reflektierende Bleche verwendet werden.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Bei Satteldächern beträgt die maximale Kniestockhöhe 1,25 Meter, bei allen übrigen Dachformen einen halben Meter. Dachgauben sind nur bis zu einem Drittel der Hauslänge zulässig, die Neigung des Hauptdaches muss mindesten 35 Grad betragen. Das Vordach an den Giebeln darf bis zu 0,7, an der Traufe bis zu 0,8 Meter hervorragen.

Pro Wohneinheit müssen zwei Stellplätze nachgewiesen werden. Dieser Nachweis ist mit den Bauplänen einzureichen. Als Zäune, die nicht höher als 1,1 Meter sein dürfen, sind nur senkrechte Holzlatten oder Ausführungen in Metall zulässig. Maschendrahtzäune und die derzeit allgegenwärtigen Gabionen sind nicht erwünscht. Stützmauern dürfen maximal einen Meter hoch sein. Ebenso soll auf Kellergaragen verzichtet werden.

Als Anmerkung wurde beschlossen, die geplanten fünf Meter breiten Eingrünungen an der Nord-, West- und Südseite sollen nur drei Meter betragen, da Bauherren die Fläche zuerst kaufen, dann auf ihre Kosten bepflanzen und auch pflegen müssen. Vorgesehen ist eine zweireihige Bepflanzung mit heimischen Sträuchern und Büschen. Auf die südliche Eingrünung und die östliche Baugrenze wurde nach eingehender Beratung verzichtet.

Mit 13:0 Stimmen wurde der Aufstellungsbeschluss für den BBP gefasst. Ebenso einmütig stimmten die Räte für die Billigung der Maßnahme. Der Planer soll die Genehmigung beantragen und die Ausschreibung durchführen.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren