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Konzert

10.04.2015

Besonderer musikalischer Ostergruß

Viele Ehrungen gab es beim Osterkonzert der Musikvereine Neuburg und Wattenweiler. Unser Bild zeigt die Geehrten mit anderen Vereinsaktiven.
Bild: Musikverein

Musikvereine Wattenweiler und Neuburg begeistern das Publikum

Prall gefüllte Zuschauerreihen und zwei begeisternde Musikvereine – Musikerherz, was willst du mehr? Traditionell lud die Musikvereinigung Neuburg zum Osterkonzert in die „alte Turnhalle“ in Neuburg ein, und keiner der zahlreichen Besucher brauchte sein Kommen zu bereuen. Dabei ergänzten sich die beiden Musikvereine aus Neuburg und deren Gäste aus Wattenweiler ideal und konnten den Zuhörern ein breites Musikspektrum anbieten. Nach den Eröffnungsworten von Jessica Rademacher vom Musikverein Neuburg, die auch zahlreiche Gäste begrüßen konnte, darunter den Ehrenvorsitzenden des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes (ASM), Guntram Schumacher, den stellvertretenden Bezirksvorstand des ASM, Franz Altstetter, sowie Bürgermeister Rainer Schlögl aus Neuburg und Geistlichen Rat Karl Fritz, ebenfalls aus Neuburg, legten als Erstes die Gäste vom Musikverein Wattenweiler unter Leitung ihrer Dirigentin Finni Drexler los.

Nach einem ausdrucksstarken und eindrucksvollen Beginn mit dem Stück „Mountain Wind“ und einer nicht minder beeindruckenden „Romanza“ mit einem Trompetensolo von Georg Altstetter machten sich Silvia Landsberger und Markus Merk daran, die Zuhörer in einem heiteren Zwiegespräch durch das weitere Programm zu führen. Zu diesem gehörte der Konzertmarsch „Salemonia“, der auf Schloss Salem am Bodensee bei den dortigen Konzerttagen immer wieder gespielt wird, und es steigerte sich mit der Pop-Ballade „You Raise Me Up“ und fand seinen Höhepunkt in einem Medley zu Ehren von André Rieu. Die abschließende Polka „Von Freund zu Freund“ war zugleich ein Dankeschön und ein Ausdruck der freundschaftlichen Verbundenheit der Wattenweiler Musiker zu denen aus Neuburg.

Zwischen diesen Stücken fand Franz Altstetter auch noch Zeit, verdiente Musiker zu ehren. So wurden für 25 Jahre aktiven Musikerdienst Gerd Dopfer und Bernhard Schwarz sowie für 40 Jahre aktiven Musikerdienst Margit Gräf-Feldengut, Heidi Götzfried, Günther Miller, Petra Berger und nicht zuletzt Judith Schimana-Pfeiffer vom Musikverein Neuburg mit Urkunden geehrt. Und auch der Wattenweiler Verein wurde nicht vergessen. Für 47 Jahre aktiven Musikerdienst, davon die letzten zehn Jahre als Vorsitzender des Musikvereins Wattenweiler, erhielt Herbert Zimmermann eine Urkunde.

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Souverän und mit vielen Informationen

Danach trat dann aber wieder die Musik in den Vordergrund. Unter Leitung von Dirigent Günther Beugel übernahm der heimische Musikverein Neuburg nun das Regiment in der Halle. Dabei führte souverän und mit vielen interessanten Informationen zu den Stücken und deren Verfassern ausgestattet Patricia Kattler sympathisch durch den restlichen Abend. Gedichte des römischen Dichters Horaz verinnerlichte dabei der Konzertmarsch „Carpe Diem“, was frei übersetzt „Genieße den Tag“ heißt, zu Beginn des Neuburger Konzertteils. John Williams ist bekannt für viele unvergessliche Filmmusiken. Hans van der Heide arrangierte aus drei „Indiana Jones“-Filmen die jeweiligen Titelmelodien zu einer mitreißenden Komposition, die vom Musikverein Neuburg in beeindruckender Weise umgesetzt wurde. Die anschließenden „Zwei böhmischen Tänze“, eine Polka und ein Furiant, sorgten für musikalische Abwechslung, ehe es bei einem Abba-Medley die Zuhörer förmlich von den Sitzen riss. Einer Big Band ebenbürtig präsentierten die Neuburger Musiker einen Rückblick auf die 70er Jahre und deren Startruppe Abba, dass man der Meinung sein konnte, Agnetha, Benny, Björn und Anni-Frid würden jeden Moment auf der Neuburger Showbühne erscheinen. Wer nun geglaubt hatte, dies sei nicht mehr zu toppen, wurde eines Besseren belehrt. Ein Medley mit Stücken des unvergessenen Udo Jürgens trieb die Stimmung dem Höhepunkt entgegen.

Doch wie so oft kommt das Beste zum Schluss. Bei der Polka „Hinter der Garage“ gab das Gesangsduo Karl Dornmair und Günther Beugel tiefe Einblicke in seine häusliche Garagenlandschaft. Mit diesem Duo endete ein rundum gelungener Abend, bei welchem sich zwei Musikvereine von ihrer jeweils besten Seite zeigten. (diz)

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