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Aichen

15.10.2019

Betrunkener Fahrer muss nach Unfall ins Gefängnis

Alkohol war im Spiel bei einem Unfall zwischen Balzhausen und Bernbach. Der Fahrer musste danach ins Gefängnis.
Bild: Silvio Wyszengrad (Symbolfoto)

Er fuhr mit seinem Kleintransporter in den Graben und zeigte der Polizei anschließend gefälschte Papiere.

5000 Euro Blechschaden sind am Sonntagnachmittag bei einem Verkehrsunfall auf der Kreisstraße GZ 27 zwischen Balzhausen und dem Aichener Ortsteil Bernbach entstanden. Bei der Unfallaufnahme durch die Polizei kam allerdings einiges Unerfreuliche für den Fahrer zutage: Wie die Polizei berichtet, war gegen 15.15 Uhr ein 29-Jähriger mit seinem Kleintransporter auf der GZ 27 von Balzhausen kommend in Richtung Bernbach unterwegs. Aus laut Polizei ungeklärter Ursache kam er mit seinem Fahrzeug plötzlich nach links von der Fahrbahn ab. Anschließend stach er im dortigen Graben mit seinem Fahrzeug ein. Im weiteren Verlauf wurde der Kleintransporter wieder zurück auf die Fahrbahn geschleudert und kam schließlich auf der Fahrerseite zum Liegen.

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Der 29-Jährige Bruchpilot konnte sich selbst aus dem Fahrzeug befreien und blieb laut Polizei unverletzt. Bei der Unfallaufnahme konnte jedoch beim Fahrer starker Alkoholgeruch wahrgenommen werden. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte die Vermutung der Polizei: Der angezeigte Wert lag demnach deutlich im Bereich der absoluten Fahruntauglichkeit. Der Mann musste mit zur Blutentnahme. Der 29-Jährige legte außerdem einen rumänischen Ausweis sowie einen moldawischen Führerschein vor.

Mann war mit gefälschtem Führerschein unterwegs

Bei der Überprüfung dieser Dokumente stellten die Polizisten fest, dass diese gefälscht waren. Da der 29-Jährige in Deutschland keinen festen Wohnsitz vorweisen konnte, ordnete die Staatsanwaltschaft Memmingen die vorläufige Festnahme des Mannes sowie die Vorführung beim zuständigen Ermittlungsrichter an. Dieser erließ Haftbefehl, sodass der Fahrer in eine Justizvollzugsanstalt gebracht wurde. Neben Trunkenheit im Verkehr und Urkundenfälschung steht noch ein Verfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis im Raum, das nach Polizeiangaben jedoch noch abgeklärt werden muss.

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