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25.06.2009

Biber in Edenhausen heimisch

Edenhausen (wgl) - Während sich Landwirte und Jäger schon seit Jahren mit einer regelrechten Wildschweinplage konfrontiert sehen, ist der auch in unserer Region vorkommende Biber fast in Vergessenheit geraten. Er war es nämlich, der mit seinen Baumfällaktionen und überdimensionierten Bauwerken vornehmlich an größeren Flüssen wie Günz und Kammel öfters von sich reden gemacht hat. Nicht selten kam es als Folge durch die Anstauung des Wassers zu Überschwemmungen und Schäden an den Ufern. Jetzt hat sich der possierliche Nager auch in einem Weiher, der vom Haselbach gespeist wird, nördlich von Edenhausen angesiedelt. "Eingewandert" sei er, so der örtliche Jagdpächter Gerhard Kuen, vom Mündungsbereich der Hasel in die Kammel bei Langenhaslach. Von dort zog er den Bach aufwärts bis ins obere Haseltal, wo es ihm scheinbar nicht gefallen hat und er ein neues Domizil suchte. Dort hinterließ er in relativ kurzer Zeit nicht übersehbare Spuren seiner Tätigkeiten, wobei es äußerst schwierig ist, das scheue Tier zu sichten. Mehrere bis zu 30 Zentimeter dicke Erlen hat er gefällt und armdicke Äste für seine Behausung verwendet.

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