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Gemeinderat

02.02.2018

Briefkasten wieder am Bushäuschen

Nachdem das Buswartehäuschen für die Schüler von Bernbach an den Reiberhof versetzt wurde, ist nun auch der Briefkasten dort zu finden.
Bild: Karl Kleiber

Im Aichener Ortsteil Bernbach wurde beides nach Norden versetzt

Alle drei Jahre, so Bürgermeister Alois Kling, sind die Lieferverträge für kommunale Strombeschaffung neu abzuschließen. Die aktuellen Lieferverträge mit „EON“ (Straßenbeleuchtung) und „Energie Deutschland“ für die Gemeinde Aichen laufen Ende 2019 aus. Um günstige Konditionen bei der Beschaffung zu bekommen, hat der Gemeinderat mit einer Gegenstimme beschlossen, an der Bündel-Ausschreibung innerhalb der VG Ziemetshausen mitzumachen.

Die derzeitigen Lieferverträge für kommunalen Strom müssen für die Lieferjahre 2020 bis 2022 neu ausgeschrieben werden, erläuterte der Bürgermeister. Um den künftigen Lieferanten ermitteln zu können, werde wieder eine Bündel-Ausschreibung bayernweit erfolgen. In Kooperation mit dem Bayerischen Gemeindetag bietet aktuell die KUBUS GmbH den Kommunen Hilfe an. Das Kommunalberatungs-Unternehmen führt als Spezialist für Ausschreibungs-Verfahren die Beschaffung von Strom und Erdgas im Wege elektronischer Ausschreibung und elektronischer Auktion für öffentliche Auftraggeber durch. Man habe bei der Ausschreibung die Wahl zwischen Normal- und einhundert Prozent Ökostrom.

Die Mehrkosten für Ökostrom bewegen sich zwischen 0,3 und einem Cent je Kilowattstunde. Da nur eine Alternative ausgeschrieben werden kann, entschieden sich neun Räte samt Bürgermeister für Normalstrom mit Ökoanteil. Dritter Bürgermeister Hans-Jörg Stuhler votierte für ausschließlich Ökostrom, da er selbst Ökostrom aus einer Biogas-Anlage produziert.

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Thomas Garner, der in Obergessertshausen die „Zusamtaler Saftmanufaktur“ betreibt, betreut seit Jahren die Streuobstwiesen, die Ausgleichsflächen der Gemeinde sind. Nun stellte er einen Antrag für seinen Arbeitsaufwand. Da dieser, so der Bürgermeister, seine Pflege gut und gewissenhaft macht, plädierte Kling erneut einhundert Euro zu bezahlen, dem wurde einstimmig zugestimmt.

Thomas Fischer berichtete, dass er von mehreren Obergessertshausener Bürgern angesprochen wurde, die wissen wollten, wann die Sträucher und Bäume entlang der Zusam im Dorfbereich endlich zurückgeschnitten würden. Kling entgegnete, dass er von der beauftragten Firma eine Zusage für den Oktober 2017 erhalten habe, aber bisher sei nichts passiert. Er werde sich um eine baldige Erledigung der Arbeiten kümmern.

Wie geht es eigentlich mit der Straßenausbau-Beitragssatzung weiter, die derzeit in aller Munde sei, wollte Zweiter Bürgermeister Joachim Leitenmayer wissen. Und haben wir in der Gemeinde ein laufendes Projekt? Das wisse er auch nicht, lautete die Antwort des Bürgermeisters. Im Gemeindebereich sei derzeit nichts aktuell.

Kling informierte, die Gemeindearbeiter hätten, nachdem das Buswarthäuschen von Bernbach nach Norden versetzt wurde, nun auch den Briefkasten an die gleiche Stelle beim Reiberhof installiert. (kk)

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