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Krumbach

12.02.2018

Cabaret, Rockmusik und Rollator beim Krumbacher Fasching

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Cabaret: Zu ihrem 150. Geburtstag ließen sich die Zylinderer etwas Ungewöhnliches einfallen.
Bild: Peter Bauer

Der Rosenmontag wird auf dem Krumbacher Marktplatz einmal mehr zum großen Höhepunkt. Was die Krumbacher Gilden einem begeisterten Publikum bieten.

Cabaret – Roland Micheler mit Livegesang und Ballett auf dem Krumbacher Marktplatz: Schnell wurde am Montag spürbar, dass die Zylinderer zu ihrem 150-jährigen Bestehen gewissermaßen alle Register zogen. Ihr besonderes Jubiläum stand am Rosenmontagabend im Mittelpunkt eines bunten Faschingstreibens, das einmal mehr zum großen Höhepunkt wurde. Und es war wieder ein gelungener Gleichklang der Krumbacher Gilden Zylinderer, Schlorper, Rosenmontagswitwen und der Gaudi-Weiber. Ein Gleichklang mit einer ungewöhnlichen Mischung aus Cabaret, Rock ’n’ Roll, Schlager oder auch Rollator.

Solche Kombinationen macht der Fasching Jahr für Jahr möglich. Und in solchen Stunden ruhen auch kommunalpolitische Debatten. Bekanntlich wird derzeit ja wieder einmal recht kontrovers über die sommerliche Sperrung der Südseite des Krumbacher Marktplatzes debattiert. Doch am Rosenmontag war es keine Frage, dass Krumbachs „gute Stube“ für den Autoverkehr gesperrt wird und ganz den Narren gehört. Doch die Bühne stand anders als sonst am Rosenmontag auf der Ostseite des Platzes, so wurde in diesem Jahr erstmals „in die andere Richtung gefeiert.“

Cabaret – das Programm der Zylinderer ließ unter anderem die „Goldenen Zwanziger“, aber auch französische Lebenskunst aufleben. Seit Monaten hatten sich die Gilden für ihren Auftritt auf dem prallvollen Marktplatz vorbereitet. Ein reibungsloser, gelungener Ablauf und der lang anhaltende Applaus der Besucher war der Lohn für das viele Training.

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Fetziger Rock wie etwa „Highway to Hell“ prägte den schwungvollen Auftritt der Gaudi-Weiber, der vielleicht so manchen Zuschauer an eigene Open-air-Konzerterlebnisse erinnerte. Immer wieder rückte der Geburtstag der Zylinderer in den Mittelpunkt. So auch bei der Einlage der Rosenmontagswitwen, die auch in die Welt des Schlagers entführte. Zu den Klängen von „Theo, wir fahr’n nach Lodz“ waren die Schlorper auf der Bühne unterwegs, unter anderem mit der ungewöhnlichen Kombination von Rollator und Luftgitarre.

Bereits am späten Nachmittag war der Fasching auf dem Krumbacher Marktplatz immer mehr ins Rollen gekommen. Für Unterhaltung sorgten unter anderem die Übersee-Combo und die Weissahoarer Giggalesbronzer. Wie es Jahr für Jahr gute Tradition ist, war die Samba-Gruppe der Zylinderer bereits tagsüber in der Stadt unterwegs und stimmte die Menschen auf das bunte, abendliche Faschingstreiben auf dem Krumbacher Marktplatz ein. „Am Rosenmontag bin ich geboren“, heißt ein berühmtes Faschingslied von Margit Sponheimer. Das Lied spielt in Mainz am Rhein. Aber am Montag wurde einmal mehr auf eine beeindruckende Weise deutlich, dass der Rosenmontag auch für Krumbach ein ganz besonderer Tag ist.

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