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Krumbach

28.06.2019

Coole Melodien beim SKG-Sommerkonzert in Krumbach

Am Ende des großen an zwei Tagen stattgefundenen SKG-Sommerkonzert bildete der Große Chor und die Tanzgruppe aus drei sechsten Klassen den Höhepunkt eines großartigen Sommerkonzertes.
Bild: Werner Glogger

Ensembles des Simpert-Kraemer-Gymnasiums begeistern mit Chorgesang und Orchesterklang.

Im Kulturkalender der Stadt sind die jährlichen Konzerte des Simpert-Kraemer-Gymnasiums ein fester Bestandteil, erfreuen sich großer Beliebtheit und sind jedes Mal ein Besuchermagnet. Um möglichst viele Musikliebhaber in den Genuss ihrer Darbietungen kommen zu lassen, zelebrierten die Musikensembles der Schule gleich an zwei Abenden ihre Vorträge. Dabei erwies sich die Mehrzweckhalle als riesiger Konzertsaal jedes Mal fast zu klein für den gewaltigen Besucheransturm.

Der Schulleiter Norbert Rehfuß versprach eingangs in humorvoller Anspielung auf die extrem hohen Temperaturen ein „megacooles“, erfrischendes und fantastisches Konzert. Den Einstieg ins Programm übernahm das mit Streich- und Blasinstrumenten besetzte 25-köpfige Orchester unter Leitung von Thomas Freier mit einer in die Jahreszeit passenden langsam-schnell-langsamen Rockballade „Summer’s in Rain“ von Chuck Elledge. Zum ersten Höhepunkt entpuppten sich die Gesangsdarbietungen aus dem Musical „Sound of Music“ mit der Musik von Richard Rodgers und Texten von Oscar Hammerstein. Grundlage für das Musical bilden die Erinnerungen von Maria Augusta Trapp sowie der darauf basierende deutsche Spielfilm „Die Trapp-Familie“. Die Chorklassen und Solisten der 5. Jahrgangsstufe hatten sich mit Jochen Schwarzmann viel vorgenommen, überzeugten aber mit frischem Gesang und Temperament, dass sie das umfassende Gesamtwerk beherrschen.

Bewegende Geschichte mit Musik untermalt

Jannis Döring aus der Q12 versetzte die Zuhörer mit österreichischem Charme, bedient von dem tapsigen Dinner-for-one-Ober Jonathan Biatel in die Stadt Salzburg und erzählte die Geschichte der Familie Trapp, die in dieser Stadt lebte. Die Kombination aus der bewegenden Geschichte untermalten die Sängerinnen und Sänger und Solisten in den Liedern „Das Lied der Berge“, „Ich denke an das, was schön“, „Do-Re-Mi“, „Der junge Geißhirt“ oder „Ade, lebt wohl“. Das i-Tüpfelchen setzte im „Edelweiß“ Nikolai Schneider als Solist mit seiner sonoren Baritonstimme.

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Sechs schon professionell agierende junge Musiker erinnerten mit Klavierbegleitung durch Silvia Kolb an Michael Jackson mit „Heal the World“ und die Junior Combo steuerte unter Leitung von Berthold Leicht mit dem von Carlos Santos gesungenen Lied „Oye como va“ (zu deutsch „Hey, wie geht’s“) zum Programm bei.

Wie man einfühlsam eine schöne lyrische und mit reichhaltigen romantischen Harmonien belegte Komposition wiedergeben kann, bewies Thomas Streicher mit seinen Schützlingen als Streichorchester im „Arioso“ von Michael Hopkins und das Orchester ergänzte mit „M to the third Power“ mit Vincent den Besten Rodá aus der Klasse 10d am Klavier und Florian Rampp aus der Q12 am Drum-Set als Solisten. Die wohlverdiente Pause überbrückten Schüler mit kulinarischen Genüssen aus dem hervorragend arrangierten Catering.

Kammerchor gibt Lieder von Bon Jovi und Billy Joel zum Besten

Berthold Leicht leitete mit der aus 34 Musici bestehenden SKG-Band und dem Lied des britischen Singer-Songwriters Ed Sheeran „Perfect“, als Größe in der modernen Popmusik-Szene bekannt, in einem gut klingenden Medley „Coldplay Classics“ den zweiten Teil ein. Vom Kammerchor der Q11 und Q12 folgten der Rocksong der US-amerikanischen Band Bon Jovi „It’s my life“ und die Doo-Wop-Single von Billy Joel „The Longest Time“ unter Leitung von Jochen Schwarzmann, wobei verschiedene Moderatoren zum Komponisten und der Musik Erläuterungen gaben.

„Bohemian Rhapsody“ ist ein biografisches Filmdrama, das die Geschichte Freddie Mercurys von der Gründung der Band Queen bis zum Auftritt bei Live Aid sechs Jahre vor seinem Tod erzählt. Daraus interpretierte die Rockband mit Lars Mayer (10d, Klavier), Clemens Schwarzmann (Q11) und Vincent den Besten Rodá (10d) einige der größten Hits.

Eine Zeitreise in die Musik aus der Welt des Films bildete den absoluten Höhepunkt des Konzertes. Der Große Chor mit 200 Sängerinnen und Sängern unter Leitung von Jochen Schwarzmann und Marco Müller (8a) am Klavier bot ein mitreißendes Feuerwerk aus dem US-amerikanischen Spielfilm „La La Land“ (Choral Highlights). Dazu wirbelte die Tanzgruppe der Klassen 6c, d, e mit Formationen, einstudiert von Martina Ludwig, übers Parkett.

Stehende Ovationen für die jungen Akteure

Spendeten die Zuhörer schon den übrigen Vorträgen reichlich Beifall, wurde dann der Abschluss mit stehenden Ovationen bedacht, worauf sich die Akteure mit einer Zugabe verabschiedeten. Rehfuß dankte für den großen Einsatz aller Beteiligten, die „umwerfend und mit großer Klasse“ aufgetreten seien und auch hinter den Kulissen ihr Bestes gaben. Dank vieler talentierter junger Kräfte brauche man sich um die Zukunft der musizierenden und singenden Schüler keine Sorgen machen.

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