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28.04.2011

Damit die Kirche im Dorf bleibt

Klaus Bucher

Feierliches Hochamt am 1. Mai in Breitenthal

Breitenthal Mit Blick auf die Zukunft plant die Diözese Augsburg in immer größeren Seelsorgeeinheiten. Traditionen und Strukturen, die über die Jahrhunderte gewachsen sind, stehen auf dem Prüfstand. Die „Kirche im Dorf“ zu erhalten, ist eine große Herausforderung für die Gemeinden. Darum begehen die Mitglieder der Pfarrgemeinde Hl. Kreuz Breitenthal das Patrozinium stets mit großer Feierlichkeit. Sie versuchen, das Bewusstsein für die Identität zwischen Dorf, Kirche und den Gläubigen zu stärken.

„Es liegt an den Gläubigen selber, ob die Kirche im Dorf bleibt und somit die Dorfgemeinschaft auch lebendig bleibt“, mahnt Dekan Klaus Bucher. So auch in diesem Jahr, wenn Bucher am kommenden Sonntag, 1. Mai, um 9.30 Uhr ein feierliches levitiertes Hochamt zelebriert und den Gläubigen den Einzelsegen mit der Kreuzpartikel spendet.

Im Rahmen des Gottesdienstes wird das Breitenthaler Priestergrab neu eingeweiht. Seit Jahrhunderten erinnert es an die verstorbenen Seelsorger der Gemeinde. Bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts waren es Prämonstratenser-Patres aus dem benachbarten Roggenburg, ehe diese von Weltpriestern abgelöst wurden. Zuletzt wurde Geistlicher Rat Edmund Hölch im Dezember 2009 im Priestergrab bestattet. Danach wurde es umgestaltet und erstrahlt nun in neuem Glanz. (pm)

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