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Waltenhausen

21.11.2018

Das Fernsehen kommt nach Waltenhausen

Gruppenbild am Ende der volksnahen Vernissage im Bürgerheim Waltenhausen: (von links) Waltenhausens Bürgermeister Karl Weiß mit Mitgliedern der Malgruppe Kellerasseln und Besuchern der Ausstellung.
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Gruppenbild am Ende der volksnahen Vernissage im Bürgerheim Waltenhausen: (von links) Waltenhausens Bürgermeister Karl Weiß mit Mitgliedern der Malgruppe Kellerasseln und Besuchern der Ausstellung.
Bild: Dr. Heinrich Lindenmayr

In der Sendung „Da schau her“ des Senders a.tv wird am Donnerstag der Ort, der im Süden des Landkreises Günzburg liegt, gezeigt. Dabei Kommen Malerinnen, ein Messerhersteller, ein Glockenbesitzer und die Jugendlichen der „Bude“ zu Wort.

 Auf einige Besonderheiten in der südlichst gelegenen Ortschaft im Landkreis Günzburg ist der Augsburger Fernsehsender a.tv aufmerksam geworden. Ein Aufnahmeteam des Senders besuchte vor Kurzem das kleine Waltenhausen, um die interessanten Themen und Begebenheiten zu filmen.

Seit einiger Zeit gibt es in Waltenhausen eine Malgruppe, die sich „Kellerasseln“ nennt. Die sechs Damen und ein Herr haben die Malerei zu ihrem Hobby gemacht und ihre Werke bereits ganz professionell in mehreren Ausstellungen der Öffentlichkeit präsentiert. Ansonsten sind viele der Bilder mit verschiedenen Motiven bis hin zur Moderne im Kelleratelier bei Antonie Reichhardt deponiert, wo die Gruppe sich einmal wöchentlich zum Malen trifft, was der Gruppe den Namen verlieh.

Mit der Herstellung von Damaszener-Messern, die bei Fischern und Jägern, aber auch als Kochmesser begehrt sind, beschäftigt sich Harald Schuler. Die Messer bestehen aus einem besonderen Stahl und sind handgeschmiedet. Die Technik zur Herstellung dieser rasierklingenscharfen Werkzeuge gab es bereits im Mittelalter, sodass sie auch bei historischen Festen zu sehen sind.

Eine Straße mit einem eigenartigen Namen

Nachdem im Gemeindegebiet heuer das Teilstück einer Straße den Namen „Schorsodrom“ erhielt, interessierte sich das TV-Team über die Hintergründe der Namensgebung. Maßgebliche Hilfestellung dazu erhielten die Reporter von den Mitgliedern des Jugendtreffs in Waltenhausen, der „Bude“.

Schließlich wurde das Filmteam auch in Hairenbuch fündig, denn dort erklingt an besonderen Festtagen wie Ostern, Weihnachten oder beim neulich gefeierten Käppelefest eine 2,3 Tonnen schwere Glocke. Sie befindet sich allerdings nicht auf dem kleinen Türmchen der Kapelle „Mariä Opferung“, sondern im benachbarten Garten von Georg Beggel. Es handelt sich dabei um eine der vier Stahlglocken, die bis 2004 auf dem Turm der Pfarrkirche St. Georg in Waltenhausen hingen. Das Geläute wurde damals durch vier neue Bronze-Glocken ersetzt. Georg Beggel bewahrte mit dem Erwerb der Glocke, die dem Schutzpatron der Kirche, St. Georg, gewidmet war, das Teil vor der Verschrottung. In Eigeninitiative und mit viel Mühen und Kosten errichtete er einen Glockenstuhl mit einem elektrischen Läutwerk. So kann die Glocke jederzeit geläutet werden und gibt in der Sendung sicher den Ton an.

Info: Die Sendung zur Aufzeichnung über Waltenhausen ist am Donnerstag, 22. November, um 18.45 Uhr auf a.tv zu sehen.

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