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Alethausen

30.07.2019

Der Gemeinderat Aletshausen ist nun „ausgewandert“

Zum ersten Mal fand nun eine Sitzung des Gemeinderates im Unterrichtsraum der Freiwilligen Feuerwehr Aletshausen statt, der sich im Untergeschoss des Bürger- undVereinshauses befindet. Bürgermeister Georg Duscher (rechts) und Räte nahmen es gelassen und fühlten sich heimisch.
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Zum ersten Mal fand nun eine Sitzung des Gemeinderates im Unterrichtsraum der Freiwilligen Feuerwehr Aletshausen statt, der sich im Untergeschoss des Bürger- undVereinshauses befindet. Bürgermeister Georg Duscher (rechts) und Räte nahmen es gelassen und fühlten sich heimisch.
Bild: Karl Kleiber

Die Gemeindevertreter von Aletshausen tagen für ein Jahr lang im Schulungsraum der Freiwilligen Feuerwehr. Das alte Sitzungszimmer wird zur Kindergarten-Außengruppe.

Wie bereits berichtet, haben die Gemeinderäte samt Bürgermeister Georg Duscher, in der März-Sitzung einstimmig beschlossen, ihren Sitzungssaal wegen Raumnot im Kindergarten St. Tobias für ein Jahr dem Hort zur Verfügung zu stellen. Nun ist es Ernst geworden und die Räte wanderten im Bürger- und Vereinshaus um ein Stockwerk tiefer in den Schulungsraum der Freiwilligen Feuerwehr aus. Auf der Tagesordnung standen überwiegend Bauangelegenheiten. Des Weiteren ging es um Zuschuss-Anträge und den Inspektion-Bericht der Freiwilligen Feuerwehr Winzer.

Dankschreiben: Eingangs der Sitzung verlas Duscher das Schreiben der kürzlich verabschiedeten Kindergarten-Leiterin Doris Peter, die sich für die Ausrichtung der Abschiedsfeier recht herzlich bedankte. Weiter erläuterte der Bürgermeister, dass Peter am 1. September in Alters-Teilzeit gehe, aber noch ein Jahr im Dienst der Gemeinde stünde.

Bauantrag: Bereits vor einem Vierteljahr lag der Bauantrag zweier junger Leute aus Winzer zum Bau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage auf dem Flurstück 20/3 der Gemarkung Winzer dem Gremium vor. Wegen der notwendigen Befreiungen in Bezug auf Kniestock-Höhe und Dachneigung trafen die Räte damals keine Entscheidung und schlugen vor, sie sollen die Sache mit der Baubehörde des Landratsamtes abklären. Nun haben die Bauwilligen den Bauantrag erneut und ohne Abänderung wieder vorgelegt. Auf die Frage von Bürgermeister Duscher, was den beiden vom Landratsamt empfohlen wurde, antworteten diese, dass die Behörde kein Interesse für ihr Anliegen gezeigt hätte, sie unfreundlich behandelt worden wären und die Entscheidung wieder der Gemeinde Aletshausen zugewiesen hätte. Daraufhin befürworteten die 13 Räte den Bauantrag samt notwendiger Befreiungen.

Ausbau: Auf dem Flurstück 105 in Winzer wurde bereits ein Teil einer Scheune abgebrochen. Im Rest des vorhandenen Wirtschafts-Gebäudes sollen laut Antrag Wohnungen eingebaut werden, die sich über zwei Geschosse erstrecken. Das bebaute Areal hat die Masse 10 auf 18,7 Meter. Dem stimmten alle 13 Räte zu.

Von der Lagerhalle zum Sägewerk in Aletshausen

Hallennutzung: Ein Aletshauser Unternehmer beabsichtigt die Umnutzung seiner bestehenden Lagerhalle zu einer Sägehalle mit Klein-Sägewerk. Dabei wird die Halle zur besseren Produktion gespiegelt. Des Weiteren plant er einen Neubau zwischen Betrieb und Wohnhaus. Hier sollen Büroräume sowie Sozialräume mit Dusche und WC eingebaut werden. Das Gremium stimmte der Planung mit 12:0 zu. Gemeinderat Stefan Mußack war wegen Betroffenheit von der Abstimmung ausgeschlossen.

Zuschüsse: Die Betriebs- und Dorfhelferinnen-Station Günzburg bat um einen Zuschuss. Einstimmig wurden wieder 125 Euro genehmigt. Ebenso einmütig erhalten die Kriegsgräber-Fürsorge und die Blindenmission je fünfzig Euro als Zuwendung.

Feuerwehr: Abschließend trug der Gemeindechef den Bericht über die Inspektion der Freiwilligen Feuerwehr in Winzer vor. Dem Bericht vor Kreisbrandrat Robert Spiller war zu entnehmen, dass 34 männlich, drei weibliche und sieben Jung-Feuerwehrleute angetreten waren, denen er Lob und Anerkennung aussprach. Die Ausstattung, der Zustand von Fahrzeug und Gerätehaus in Winzer seien sehr gut. Den Ablauf der Einsatzübung bezeichnete er als gut. Auch hätten alle Absolventen das Leitungsabzeichen bestanden, trug Duscher nicht ohne Stolz vor. Die einzige negative Anmerkung war, dass Gruppenführer fehlen würden.

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