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Thannhausen

11.02.2018

Der Neubau des „Kreuzwirt“ ist einen Schritt weiter

Der schon ziemlich marode Kreuzwirt soll abgerissen werden und einem Neubau weichen. Eine entsprechende Bauvoranfrage wurde positiv beschieden.
Bild: Stefan Reinbold

Die Bauausschussmitglieder hatten noch Änderungswünsche. Für das wichtigste Problem, die fehlenden Parkplätze, hat der Planer eine elegante Lösung gefunden.

„Schandfleck“ ist die am meisten benutzte Vokabel, um das wenig ansehnliche Gebäude des ehemaligen „Kreuzwirt“ an der zentralen Kreuzung von Thannhausen zu charakterisieren. In den letzten Jahren sind einige Versuche gescheitert, eine städtebauliche Verbesserung an der markanten Stelle zu erreichen.

Nun zeichnet sich eine Lösung in Form eines Ersatzbaus ab. In zweierlei Hinsicht ergaben sich aus der Beratung im Bauausschuss neue Informationen über das Vorhaben. Erstens hat Planer Peter Schoblocher die Gebäudehöhe um einen halben Meter reduziert. Monika Wiesmüller-Schwab begrüßte die Maßnahme, denn nun würde das Gebäude erkennbar niedriger realisiert werden im Vergleich zu einigen wichtigen Bauten in der Nachbarschaft. Es wäre niedriger als das historische Rathaus, als der Nachbau des Hotels „Engel“ und als das neue Rathaus. Der zweite Aspekt betraf die Stellplätze. Immer wieder war in der Vergangenheit zu hören gewesen, in ein neues Gebäude an der verkehrsreichen Kreuzung könnten keine Arztpraxis oder Kanzlei einziehen, denn es gäbe am Haus keine Möglichkeit zu parken.

Peter Schoblocher erklärte hierzu, der Neubau werde im südlichen Teil gleichsam auf Stelzen stehen. Dadurch könnten Besucher in den Hof einfahren, wo für das neue Haus und das Nachbarhaus rund zehn gemeinsame Stellplätze geschaffen würden. Monika Wiesmüller-Schwab bat darum, nur eine Einfahrt zu schaffen und die zweite Öffnung mit einer Blende zu versehen. Zwei große Durchfahrten nebeneinander, das sehe nicht gut aus. Der Bauausschuss erteilte dem geplanten Ersatzbau für den „Kreuzwirt“ das gemeindliche Einvernehmen einstimmig.

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