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Handball-Landesliga

13.02.2020

Der TSV Niederraunau und das Problem mit dem Druck

Nur zusammen sind wir stark: Je näher die unteren Tabellenregionen rücken, desto mehr Druck lastet auf den Spielern des TSV Niederraunau. Umso wichtiger ist es, das Miteinander zu betonen.
Bild: Ernst Mayer

Der Landesligist hat nun zwei Heimspiele gegen Abstiegskandidaten vor Augen. Zwei Siege sind da eigentlich Pflicht. Aber kommt die junge Mannschaft damit klar?

Die Saison der Raunauer Handballer in der Landesliga bleibt ein Auf und Ab. Durch die deutliche 22:30-Niederlage in Dietmannsried geht der Blick nun in der Tabelle wieder nach unten. Mit dem siebten Platz steht der TSV zwar noch im gesicherten Mittelfeld. Doch die Teams im Abstiegskampf stehen eng beieinander und wie schon in der Vorsaison werden wohl wieder mindestens vier Teams den Gang nach unten in die Bezirksoberliga antreten müssen. Umso wichtiger sind nun die beiden kommenden Heimspiele für die Raunauer. Am Samstag, 15. Februar, um 19.30 Uhr ist Aufsteiger TSV Sauerlach zu Gast im Krumbacher Schulzentrum, eine Woche später kommt der Tabellenletzte TV Gundelfingen. Zwei Siege für Raunau sind Pflicht, zumal die Blau-Weißen in eigener Halle erst zwei Mal verloren haben.

Der TSV Sauerlach steht aktuell mit neun Pluspunkten auf dem vorletzten Tabellenplatz. Vergangene Woche sendete das Team aus dem Münchner Süden ein Lebenszeichen im Abstiegskampf und gewann das Duell der Aufsteiger gegen Gundelfingen relativ deutlich mit 22:16.

Böse Erinnerungen werden wach

Böse Erinnerungen haben die Raunauer an das Hinspiel: Über lange Zeit hatten die Blau-Weißen das Spiel im Griff, ehe in den letzten zehn Minuten zu viele Fehler passierten. Die Sauerlacher belohnten ihre Aufholjagd mit dem Siegtor in den letzten Sekunden. Der TSV ist also davor gewarnt und wird den Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Der TSV Niederraunau und das Problem mit dem Druck

In der Trainingswoche konnten einige Spieler nur bedingt trainieren, weil sie entweder angeschlagen oder krank waren. Nicht gerade motivierende Aussichten für das junge Team, bei dem Trainer Mihaly More gerade bei den Nachwuchsspielern oft Nervenflattern als Problem ausmacht. Sie müssen mit der Favoritenrolle zurechtkommen und mit Gegnern, die körperlich alles geben werden. Es wird ein anderes Spiel werden als gegen Herrsching, in dem Raunau den Underdog geben konnte und mal wieder gegen einen vermeintlich stärkeren Gegner überrascht hat.

Es wird auch auf die Routiniers ankommen

Um die nächsten zwei Punkte zu sichern, wird es auch wieder auf die Routiniers im Team ankommen. Allen voran Mathias Waldmann. Der erfahrene Spielmacher warnt: „Auch gegen Sauerlach wird uns nichts geschenkt.“ Zur Pleite in Dietmannsried hat er eine klare Meinung: „In Dietmannsried haben wir uns einfach dumm angestellt und zu viele leichte Fehler gemacht, um auswärts etwas zu holen“, sagt der mit 88 Treffern aktuell beste Raunauer Torschütze. Rückendeckung erhofft sich das Team vom Publikum, das immer großen Anteil an der Heimstärke der Raunauer hat. Und das auch einer womöglich unsicheren Mannschaft Selbstsicherheit geben kann. (zg, sial)

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