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Krumbach

12.12.2020

Der Weihnachtsbaum am Marktplatz in Krumbach erfüllt Wünsche

In Form eines solchen Sterns kommen die Wünsche der Krumbacher an den Christbaum auf dem Marktplatz.
Bild: Jugendpflege Krumbach

Auf dem Weihnachtsbaum am Krumbacher Marktplatz hängen Wünsche - und die werden erfüllt. Was es damit auf sich hat und welche Aktionen es sonst noch gibt.

Jugendpflegerin Melissa Niedermair und Quartiersmanagerin Birgit Baumann erleben in diesen Zeiten eine besondere Großzügigkeit. Auf dem Weihnachtsbaum am Krumbacher Marktplatz hängen sie und Heike Feßler vom Familienstützpunkt regelmäßig Wünsche von Bürgern auf. Und kaum hängt ein Stern, ist er auch schon wieder weg, mitgenommen von einem großzügigen Wunscherfüller.

„Wir werden immer wieder von Menschen, die gerne einen Wunsch erfüllen möchten, angesprochen, ob es noch Wunschsterne gibt und kaum ein Stern hängt länger als einen Tag. Es soll sich also wirklich niemand scheuen, seinen Wunsch bei uns abzugeben. So einen Wunschstern kann jeder ausfüllen, den dieses Jahr vielleicht etwas schwerer getroffen hat, egal ob Jung oder Alt“, schreibt Birgit Baumann.

Die Vorlage findet man als Download auf der Internetseite der Stadt Krumbach oder des Bürgerhauses und ausgelegt in Banken und Buchhandlungen in der Krumbacher Innenstadt. Wer sich gerade in Quarantäne befindet, kann den Wunsch auch ganz unkompliziert per E-Mail, Telefon oder Textnachricht durchgeben.

In mehreren Cafès und Bäckerein in Krumbach läuft ein Projekt

Seit Dezember gibt es noch eine Möglichkeit seinen Mitmenschen eine kleine Freude zu bereiten. In mehreren Krumbacher Cafés und Bäckereien läuft derzeit das Projekt „Spendiert – Suspended Coffee Germany“ an. Diese Bewegung hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen die ein geringes Einkommen oder finanzielle Engpässe haben im Kleinen zu unterstützen. Für eine Tasse Cappuccino oder ein Stück Kuchen reicht das Geld bei vielen Mitmenschen oft nicht aus. Auf der anderen Seite gibt es, wie wir gerade erleben, unzählige Menschen, die gerne teilen, abgeben und schenken.

Und auch wenn ein Kaffeebesuch derzeit leider nicht möglich ist, kann dort trotzdem schon spendiert werden. Im Bistro Jo. im Reformhaus Glück, beim Zitherbäck, im Café „Nimm Platz!“, in der Bäckerei Kaiserbeck und im Weltladen Krumbach haben die Kunden nun die Möglichkeit, nach dem Motto „zwei bezahlen, einen trinken, keinen vergessen“ Gutes zu tun. Die spendierten Gutscheine werden dann über die Krumbacher Tafel und soziale Einrichtungen verteilt und so können jene, denen gerade das nötige Geld für einen Kaffeebesuch fehlt, entweder jetzt ein Produkt „to go“ mitnehmen oder den Gutschein dann einlösen, wenn ein Kaffeebesuch wieder möglich ist.

Gerne können sich auch noch weitere Gastronomen am Projekt beteiligen. Mitmachen ist einfach und bei Interesse melden Sie sich bei den Organisatorinnen im Bürgerhaus. (zg)

Weitere Infos bei Birgit Baumann, b.baumann@pro-arbeit.info, 179/4196134, Melissa Niedermair, M.Niedermair@pro-arbeit.info, 0157/58077139.

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