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Krumbach

08.11.2017

Die Adolf-Kolping-Straße ist als Nächstes dran

Die Adolf-Kolping-Straße in Krumbach soll im nächsten Jahr von der Mühlstraße bis zur Lichtensteinstraße saniert werden. In einem Teilbereich werden auch die Wasserleitung und der Abwasserkanal erneuert.
Bild: Monika Leopold-Miller

Im Krumbacher Bauausschuss wurde vorgestellt, welche Straßen in den kommenden Jahren saniert oder neugebaut werden müssen.

Die Sanierung von Straßen ist im Krumbach ein zentrales Thema. Kaputte Wasserleitungen und Kanalrohre, holpriger Belag: Das betrifft in Krumbach so manche Straße und damit auch die Anwohner. In der Sitzung des Bauausschusses wurde das Programm für Sanierungen und den Neubau von Straßen für das Jahr 2018 samt einem Ausblick für die kommenden Jahre vorgestellt. Oben auf der Liste der zu sanierenden Straßen steht für das kommende Jahr die Adolf-Kolping-Straße. Auf einer Länge von rund 280 Metern, von der Mühlstraße bis zur Lichtensteinstraße, soll die Straße umfassend sowie Wasserleitung und Abwasserkanal in Teilbereichen erneuert werden, wie Stadtbaumeister Björn Nübel sagte. Max Schmid vom Tiefbauamt wies darauf hin, dass der Ausbau der Straße in Verbindung mit der Fertigstellung der neuen FOS/BOS an der Lichtensteinstraße stehe. Man müsse zeitig beginnen, da die Arbeiten 2019 abgeschlossen sein sollen.

Radweg entlang der Bahnhofstraße soll kommen

Aufgrund des schlechten Gesamtzustandes soll im kommenden Jahr auch die Buchstraße über eine Länge von rund 500 Metern umfassend saniert werden. Hier steht ebenso die Sanierung der Wasserleitung und des Abwasserkanals an. Auf Nachfrage von Klemens Ganz (UFWG) erklärte Schmid, dass der bestehende Bahnübergang in der Buchstraße erhalten bleiben soll. Nach der Kostenverteilung für die Erneuerung des Übergangs informierte sich Lothar Birzle (JW/OL). Laut Schmid werden die Kosten zu je einem Drittel auf Bund, Bahn und Stadt verteilt.

Bürgermeister Hubert Fischer informierte über weitere Neubaumaßnahmen, die im kommenden Jahr vorgesehen sind. Darunter fällt auch die Fertigstellung der Platzgestaltung beim Hürbener Wasserschloss. Geplant ist in diesem Bereich eine Fontänenanlage.

Der geplante Geh- und Radweg in der Krumbacher Bahnhofstraße vom Bahnhofsbereich entlang der Bahnlinie bis zum Kreisverkehr im Norden ist ein weiteres Projekt, das für das kommende Jahr eingeplant ist. Der Radweg mit einer Länge von ungefähr 700 Metern soll auf der Westseite der Bahnhofstraße (B 16) gebaut werden.

Ferner soll im nächsten Jahr die Planung für den zweiten Bauabschnitt für das Neubaugebiet „Höllschlucht“ in Edenhausen umgesetzt werden. Der Ausbau soll voraussichtlich im Jahr 2019 erfolgen.

Bürgermeister Fischer informierte, welche Straßenbauprojekte für die nächsten Jahre in Krumbach vorgesehen sind:

2019 Am Hochfeld und die Jakob-Bader-Straße Nord;

2020 Danziger Straße, Heinrich-Sinz-Straße, Kapellenstraße und Lurchenweg in Niederraunau;

2021 Hopfenweg und Hürbener Straße, Bauabschnitt zwei;

2022 Lexenrieder Weg und Untere Gänshalde;

2023 Ausburger Straße (Stich AWO), Ferdinand-Reiß-Straße, Höllgehau, Jahnstraße und Ringeisenstraße.

Ursula Bader (CSU) sagte in der Sitzung, dass nach der Fertigstellung der Karl-Mantel-Straße in Krumbach „die Welt wieder in Ordnung“ sei. Sie appellierte gleichzeitig, in den nächsten Jahren in der Innenstadt bei der Straßensanierung eine Pause aus Rücksicht auf die Einzelhändler einzulegen, die zum Teil erhebliche Einbußen auf Grund der Straßensperrungen hinnehmen müssten.

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