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Gemeinderatssitzung

16.05.2018

Die Anmeldefrist wird konsequent eingehalten

Der Kindergarten „Sankt Ulrich“ in Aichen bewegt sich ständig an der Grenze der Belegung, was für eine große Akzeptanz zeugt. Dennoch sollten die Eltern künftig die Anmeldefristen einhalten und nicht einfach nachmelden.
Bild: Karl Kleiber

Bürgermeister Alois Kling klärt über die Vergabepraxis beim Kindergarten Aichen auf

Immer knapp an der Vollbelegungsgrenze ist der Kindergarten in Aichen. Bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderates sprach Bürgermeister Kling auch die Situation bei der Vergabe von Betreuungs-Plätzen im Kindergarten „Sankt Ulrich“ an. Um die habe es in jüngster Zeit innerhalb der Gemeinde viele Gerüchte gegeben. In Zukunft werde die Anmeldefrist konsequent eingehalten.

Um für das Kindergartenjahr 2018/2019 den Platzbedarf zu ermitteln, ruft die Gemeinde Aichen jedes Jahr die Eltern auf, ihre aufzunehmenden Kinder rechtzeitig anzumelden. Damit dies geordnet ablaufen könne, wird eine Meldefrist festgesetzt. „Die meisten Eltern halten sich daran“, so der Rathauschef.

Bei der letzten Erhebung wurden für den Beginn des Betreuungsjahres im September 2018 fristgerecht 25 Kinder gemeldet. Obwohl die Frist längst verstrichen war, seien wie schon öfters noch drei Nachmeldungen gekommen. Da der Kindergarten nur über 50 Betreuungsplätze verfüge, sei es deshalb zu Dissonanzen gekommen: Die Kindergartenleitung verwies auf die erschöpfte Kapazität und soll auf andere Kindergärten hingewiesen haben, so die umlaufenden Gerüchte. Dazu meinte der Bürgermeister: „Bewiesen ist gar nichts, hier steht Aussage gegen Aussage“.

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Aichen könne nicht mehr als 50 Kinder aufnehmen, da der Personalschlüssel dies nicht vorsehe. Nach gut verlaufenen Gesprächen, so Kling weiter, war eine Betreuerin bereit, wegen der Überbelegung mehr Stunden zu arbeiten. Damit können alle gemeldeten Kinder die Einrichtung besuchen, was aber Ausnahme bleiben werde. Denn eine weitere Gruppe käme die Gemeinde recht teuer, zudem sei Betreuungspersonal nicht leicht zu finden.

Hier trat Zweiter Bürgermeister Joachim Leitenmayer, dem das Problem nicht neu ist, auf den Plan und pochte darauf, dass zuerst jedes Kind aus der Gemeinde einen Kindergartenplatz bekommen müsse. Zudem würden keine Kinder unter drei Jahren aufgenommen, da die örtliche Einrichtung über keine Krippe verfüge. Dazu verwies Kling auf die Kindertagesstätte mit Krippe in Balzhausen, die gemeinsam für Balzhausen und Aichen errichtet worden sei.

Die Kindergartenleitung, so Leitenmayer weiter, solle angehalten werden, alle freien Plätze auch zu vergeben und nicht auf andere Einrichtungen verweisen. Zudem solle im nächsten Jahr bei der Ausschreibung der Plätze von der Verwaltung eindringlich auf die Meldefrist aufmerksam gemacht werden, da künftig Nachmeldungen aus nichtigem Grund nicht mehr berücksichtigt würden. Die Leute sollen mehr Meldedisziplin zeigen. Wenn Kinder während des Jahres neu in die Gemeinde kämen, müsse man, wenn möglich, eine Ausnahme machen, waren sich letztendlich alle im Gremium einig. (kk)

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