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26.10.2017

Die Aufgaben werden mehr

Kinderschutzbund erweitert Tätigkeiten und zeigt gute Zahlen

Zur Jahreshauptversammlung lud der Kinderschutzbund Thannhausen in den Hort der Röschstraße ein.

In seinem Tätigkeitsbericht hob Vorsitzender Johannes Schropp besonders hervor, dass im vergangenen Berichtsjahr der Arbeitsablauf mit dem gesamten Team hervorragend gelaufen sei. Aufgrund der geringen Nachfrage nach einer weiteren Ganztagsklasse in der Anton-Höfer-Grundschule ergab sich für das neue Schuljahr eine Verdoppelung der Schüler, die einen Platz bei der Mittags- und Hausaufgabenbetreuung brauchen. Dank der Finanzierungszusage des Bürgermeisters und der Genehmigung durch den Stadtrat konnten weitere Betreuerinnen eingestellt und damit die Wünsche der betroffenen Eltern erfüllt werden.

Neben den ausführlichen Tätigkeitsberichten der verschiedenen Aufgabenbereiche wie zum Beispiel „Krisen und Konfliktberatung für Familien“ oder der Formularservice lag auch der Bericht von Evi Schön über die Zwergenstube vor.

Dieser ergab, dass an drei Tagen der Woche diese Einrichtung vormittags unter der Leitung von Claudia Schilewski mit bis zu 15 Kindern besetzt sei. Ein wichtiger Punkt sei es, den Kindern soziales Verhalten und Leben in der Gemeinschaft näher zu bringen und so beim ersten Abnabelungsprozess von den Eltern die Kleinen zu unterstützen. Im gemeinschaftlichen Singen, Basteln, Malen, Kneten und auch bei einem kleinen zweiten Frühstück wird das Miteinander in der Gemeinschaft gestärkt.

Auch in diesem Jahr hat der Rotary Club Schwäbischer Barockwinkel Thannhausen einen attraktiven Adventskalender gemeinsam mit dem Kinderschutzbund gestaltet. Ein Teil des Erlöses dieses Kalenders erhält als Spende der Kinderschutzbund, wie das schon in den vergangenen Jahren gehandhabt wurde.

Beim Kassenbericht durch Ilka Parczyk wurde deutlich, dass die Aufgabenfelder und der Umfang der Tätigkeiten immer mehr geworden sind. In der Mitgliederversammlung des vergangenen Jahres hatten die Kassenprüfer gewarnt, die finanzielle Situation des Kinderschutzbundes sei bedenklich und dürfe sich nicht in dieser Richtung weiterbewegen. Jürgen Fischer konnte dagegen in der diesjährigen Mitgliederversammlung bestätigen, dass durch entsprechende Spendenaufrufe und finanzielle Unterstützungen ein positives Jahresergebnis erzielt werden konnte.

Dank der großherzigen Spender aus der Region und des jährlichen Zuschusses der Stadt einerseits, andererseits aber auch aus Zuweisung von Geldbeträgen aus Bußgeldern durch das Amtsgericht Günzburg und die Justizbehörden in Memmingen konnten die vermehrten Aufgaben erfüllt werden. Ohne diese finanziellen Unterstützungen, wäre aber, so Schropp, der Ortsverband des Deutschen Kinderschutzbundes nicht lebensfähig.

Bürgermeister Georg Schwarz lobte in einem Grußwort das Engagement der Kinderschützer, das die Stadt sehr zu schätzen wisse. Mit dem Dank an alle Mitarbeiterinnen schloss der Vorsitzende die Jahreshauptversammlung. (zg)

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