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Ökumenische Woche

30.01.2019

Die Bibel neu entdecken

Erstmals findet im Heimatmuseum eine Veranstaltung der Ökumenischen Woche statt, in deren Mittelpunkt biblische Erzählfiguren stehen. Unser Bild zeigt den Arbeitskreis für die Ökumenische Woche mit (sitzend von links) Alexandra Eheim, Marion Dinger, Irmtraud Graßl, Kerstin Kolbinger und stehend Peter Miller, Armin Hagemeister, Christine Littmann, Regina Weindl, Irmgard König, Reinhold Glogger und Gerhard Gossner.
Bild: Hans Bosch

In die konfessionsübergreifende Veranstaltungsreihe wird erstmals das Mittelschwäbische Heimatmuseum einbezogen. Bildungsfahrt zum Sieger-Köder-Museum

„Die Bibel hautnah spüren, entdecken und gestalten“ heißt das Motto der diesjährigen Ökumenischen Woche, die inzwischen zum 17. Mal von den beiden katholischen Pfarreien St. Michael und Maria Hilf und der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde in Krumbach veranstaltet wird. Den Auftakt machen in diesem Jahr am Freitag, 8. Februar, die Kinder der 3. und 4. Klassen mit ihrer schon traditionellen Bibelnacht. Im Verlauf der folgenden Woche präsentiert der Ökumenische Arbeitskreis dann eine Vielzahl von Veranstaltungen, bevor am Sonntag, 17. Februar, der ökumenische Gottesdienst mit Kaplan André Harder den Abschluss bildet.

Zum Eröffnungsprogramm gehört am Freitag, 8. Februar, neben der um 16 Uhr im Haus St. Michael beginnenden Kinder-Bibelnacht auch das „gesellschaftliche“ Ereignis dieser Woche, das Preisschafkopfen, bei dem es im evangelischen Gemeindehaus ab 19 Uhr um Kontra und Solo geht.

Bereits am Samstag, 9. Februar, findet der Busausflug statt, in dessen Mittelpunkt Leben und Wirken des bekannten verstorbenen Künstlerpfarrers Sieger Köder steht. Besichtigt werden das in Ellwangen eingerichtete Museum und das ihm gewidmete geschichtliche Bildungszentrum im nahen Rosenberg. Führungen und ein Rundgang in Ellwangen mit Mittagessen bereichern das Programm. Der Bus fährt um 8.30 Uhr am Rathaus ab. Anmeldungen sind noch im Pfarrbüro St. Michael in Krumbach unter Telefon 08282/89750, möglich.

Einen neuen Akzent setzen die „Schreibwerkstätten Psalmen“, die jeweils nach den Sonntagsgottesdiensten (10. Februar) in den beiden Pfarrheimen Maria Hilf (11 Uhr) und St. Michael (11.15 Uhr) stattfinden. Möglichst viele Kinder und Erwachsene sind zur aktiven Mitarbeit eingeladen, wobei die Veranstalter das Ziel haben, allen Besuchern die Bibel und deren Inhalt durch das Lesen und Abschreiben bestimmter Psalmen näher zu bringen. Am Dienstag, 12. Februar sieht das Programm um 14 Uhr im Haus St. Michael eine ökumenische Seniorenandacht mit anschließender Unterhaltung und Kaffeetreff vor. Um 19 Uhr folgt noch am gleichen Ort das Taizé-Gebet mit anschließendem gemütlichen Beisammensein.

Erstmals in das Programm eingebunden wird das Mittelschwäbische Heimatmuseum am Mittwoch, 13. Februar, ab 19 Uhr. Dort ist bis dahin eine Ausstellung biblischer Erzählfiguren aufgestellt, wobei es sich um von Mitgliedern des ökumenischen Arbeitskreises selbst gefertigte Puppen ohne Gesicht handelt. Dazu sagen Regina Weindl, Irmtraud Graßl und Christine Littmann: „Wir wollen erreichen, dass sich die Besucher ihre eigenen Gedanken bilden, wie das jeweils dazu passende Gesicht aussehen könnte.“ Mitmachen ist also angesagt. Die Erzählfiguren können anschließend bis zum 27. Februar während der üblichen Öffnungszeiten des Museums besichtigt werden.

Der dazu passende Bibelbegegnungsabend findet am Freitag, 15. Februar, ab 19 Uhr im evangelischen Gemeindehaus in der Jochnerstraße statt.

Noch einmal um das Thema Bibel geht es am Sonntag, 17. Februar, beim „Werkstattgottesdienst Psalmen“, der um 9.30 Uhr am gleichen Ort beginnt. Im benachbarten evangelischen Kindergarten ist zu dieser Zeit außerdem ein Kindergottesdienst. Den Abschluss der Veranstaltungsreihe bildet der ökumenische Gottesdienst. Er findet um 18 Uhr in St. Michael mit Kaplan André Harder statt und wird von der Gruppe MayBe musikalisch umrahmt.

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