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Waltenhausen

14.05.2019

Die Durstigsten beim Brunnenfest kamen aus Ebershausen

Die Schwäbischen 12 eröffneten den Abend Blasmusik³ beim 11. Brunnenfest in Waltenhausen.
Bild: Hans-Peter Buchberger

Das Brunnenfest in Waltenhausen kämpfte mit Wetterkapriolen, aber die Resonanz war wieder einmal sehr groß.

Großer Andrang herrschte zum Maiwanderertreffen bei herrlichstem Ausflugswetter beim traditionellen Brunnenfest des Musikvereins Waltenhausen. Bis an die Grenzen ihrer Kapazitäten in Küche und Ausschank mussten die Helfer des Musikvereins gehen, um die Schwärme von Radfahrern und Wanderern mit Speisen und Getränken zu versorgen. Nicht alle Gäste fanden direkt Platz beim Dorfbrunnen, sodass einige längere Wartezeiten in Kauf nahmen oder andere weiterzogen.

Unter den Klängen des Musikvereins aus Ellzee am Vormittag und des Musikvereins Kirchhaslach am Nachmittag, sammelten die verschiedenen Ausflugsgruppen kräftig die Bons bis zum Abgabeschluss um 15 Uhr. Ungefähr eine Stunde später konnte Vorständin Andrea Schuster schließlich die Gruppen mit den meistgesammelten Verzehr- und Getränkebons bekannt geben. Den dritten Preis mit 20 Liter Bier holten sich die Hairenbucher mit 203 Verzehrbons, gefolgt von dem Pressluftschuppen Winzer, die mit 220 Bons 30 Liter Bier erhielten. Als Sieger setzte sich der Gammlerclub aus Ebershausen mit 278 Bons durch und nahm den Hauptgewinn, einen Gutschein für 30 Portionen Spanferkel, in Empfang.

Stark abgekühlt hatte sich das Wetter bis zum Freitag, doch nicht nur die im Zelt installierte Heizung, sondern auch die Akteure des Abends Blasmusik³ sorgten für einen gemütlichen Abend im voll besetzten Festzelt. Gekonnt mit ihrem Thema „Blasmusik pur auf Tour“ eröffneten die „Schwäbischen 12“, unter der Leitung von Alexander Schiefele, den ersten Teil des Abends. Trommelfellmassage für die Ohren wurde den Gästen geboten, als Blechverrückt nach kurzer Umbauphase den mittleren Teil übernahmen.

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Unlackiert und ungeniert brachten die sieben „Blechverrückten Typen“, wie sie sich selbst bezeichnen, unter der Moderation von Lukas Weiss und Bandmanager Andreas Seger die Besucher zum Schwärmen. Den Abend beendeten schließlich, wie bereits im letzten Jahr, Quattro Poly. Das fünfköpfige Ensemble unterhielt die Besucher mit traditionell-volkstümlicher Blasmusik bis hin zu fetzig modernen Sounds.

Temperaturen fast an der Frostgrenze

Am Samstag fielen die Temperaturen fast bis an die Frostgrenze, doch Dirigent Helmut Liebhaber und Moderator Erwin Liebhaber vom Musikverein Aletshausen wussten gekonnt, wie sie die Gäste des Brunnenfestes bei Laune halten konnten. Mit traditioneller Blasmusik, Solos, vielen Gesangsstücken und Witzen wurde das Publikum unterhalten, während draußen teilweise Schneeflocken vom Himmel fielen.

Der kalte Sonntag begann mit einem Wortgottesdienst im Festzelt. Lena Schuster und Maria Dubowy übernahmen diesen kurzfristig, da der Pfarrer am Samstag aus Gesundheitsgründen den Gottesdienst absagen musste. Der Musikverein Wattenweiler umrahmte die Messe und spielte anschließend zum Frühschoppen und Mittagstisch auf. Nach Kaffee und Kuchen ließen die Waltenhauser ihr elftes Brunnenfest, nach den Dankesworten an alle Helfer und Sponsoren von Vorständin Andrea Schuster, ausklingen. Ein wieder gelungenes Fest, trotz Wetterkapriolen, war zu Ende. (zg)

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