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Krumbach

03.08.2018

Die Idee des gemeinsamen Bauhofs kommt gut an

Auch die Gemeinde Eppishausen/Unterallgäu mit Aspach und Weiler sowie den Ortsteilen Haselbach, Könghausen mit Ellenried und Lutzenberg sowie Mörgen betreiben aus Kostengründen und der vielfältigen kommunalen Aufgaben einen gemeinsamen Bauhof. 

Kommunale Aufgaben,  nicht nur beim Straßenunterhalt,  werden immer größer. Aletshauser Gemeinderat meint, einzelne Gemeinden der VG Krumbach würden mit einem jeweils eigenem Bauhof überfordert.

Nach einer ausgiebigen Diskussion Für und Wider einen gemeinsamen Bauhof innerhalb der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Krumbach kamen Ratsmitglieder in Aletshausen doch zu dem einstimmigen Ergebnis, dass die Gemeinde Aletshausen bestrebt ist, mit den übrigen fünf VG-Kommunen dieses gemeinsame Projekt zu unterstützen und die Realisierung mitzutragen. Dazu soll ein VG-Arbeitsteam geschaffen werden, in das Bürgermeister Georg Duscher und Gemeinderat Josef Maisch entsandt werden, um in diesem Team Erörterung und Planung in Angriff zu nehmen.

Zum Einstieg berichtete Bürgermeister Georg Duscher, dass Vertreter der sechs VG-Mitglieds-Gemeinden bei einem Ortstermin in Mittelneufnach einen kommunalen Bauhof besichtigt und sich über Einrichtung, Effizienz, Kosten und Personal informiert haben. Dabei reifte bei der Delegation die Erkenntnis, dass die VG Krumbach unbedingt auch eine solche Einrichtung ins Leben rufen müsse und zwar eine gemeinsame, da einzelne Bauhöfe für jede Kommune zu teuer und auch nicht effizient wären. Duscher trug auch das Schreiben der VG vor, das man auf Grund eines Bürgermeister-Treffens verfasst habe, bei dem dieses Thema unter anderem behandelt und besprochen wurde.

Bürgermeister Duscher ist in Aletshausen selber als Gemeindearbeiter tätig

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Weiter erläuterte Gemeindechef Duscher, der in Aletshausen selbst als Gemeindearbeiter tätig ist, dass die kommunalen Aufgaben immer mehr und komplizierter würden. Man müsse in Zukunft unter anderem Fachpersonal für Wasserversorgungen, Kanalnetze sowie den Wegebau und deren Unterhalt beschäftigen. Zudem müssen öffentliche Feldwege, Versammlungs- und Spielplätze regelmäßig kontrolliert und dokumentiert werden, was ebenfalls enormen Zeitaufwand erfordere. Dies wäre von den einzelnen Kommunen arbeitstechnisch und finanziell kaum zu stemmen.

Wenn diese Aufgaben VG-weit koordiniert und die Arbeitseinsätze vergeben würden, kämen die einzelnen Gemeinden anteilsmäßig besser weg und alles wäre in einer Hand, so die Meinung Duschers. Als Standort des Bauhofes sei die Mitte der VG ausgedacht, die im Bereich Nattenhausen-Breitenthal liege.

Starten solle der gemeinsame Bauhof mit einem Personal von zwei bis drei Leuten und einem kleineren Maschinenpark. Beides solle nach einer Erprobungsphase sowie einer überschaubaren Kostenübersicht kontinuierlich weiter aufgebaut und erweitert werden.

„Aber soweit wollen wir heute noch nicht denken. Was wir heute brauchen, ist eine Grundsatzentscheidung, ob überhaupt eine solche gemeinsame VG-Einrichtung gewollt wird. Obwohl die Kosten aktuell noch nicht absehbar sind, ist ein solcher Bauhof unumgänglich“, appellierte der Rathauschef. Wenn alle Mitgliedsgemeinden mitmachen würden, solle bald ein Arbeitskreis gebildet werden, der sich in das Thema ein- und Pläne ausarbeitet. Jede Gemeinde entsendet ihren Bürgermeister in das Team und einen Gemeinderat. Mit 11:0 Stimmen wurde Josef Maisch in das zu bildende Team für den VG-Bauhof berufen, wobei Maisch selber von der Abstimmung ausgeschlossen war.

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