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Vortrag

13.04.2015

Die Intelligenz von Robotern

Der Auftritt von Professor Johannes Jaschul im Simpert-Kraemer-Gymnasium ist auch eine besondere Rückkehr nach Krumbach

Auf Einladung des Vereins der ehemaligen Schüler des Gymnasiums Krumbach spricht am Freitag, 17. April, um 20 Uhr im Musiksaal des Gymnasiums in Krumbach Prof. Dr. Ing. Johannes Jaschul zum Thema: Autonome Roboter – Intelligente Systeme? Für Jaschul ist der Auftritt eine besondere Rückkehr. Der Referent stammt aus Krumbach und verließ das Simpert-Kraemer-Gymnasium 1969 mit dem Abitur.

Nach der Bundeswehrzeit begann er im Oktober 1970 das Studium der Elektrotechnik an der Technischen Universität in München. Ab 1975 arbeitete Jaschul als Diplomingenieur in der Siemens AG auf dem Gebiet der Telekommunikation mit interessanten Auslandsaufenthalten in New York. Im Jahr 1977 wechselte er an die TUM in den Sonderforschungsbereich ‚Kybernetik’ um auf dem Gebiet der ‚Automatischen Spracherkennung’ zu promovieren.

In der Kontron Bildanalyse GmbH entwickelte Dr. Jaschul anschließend kamerabasierte Systeme für Qualitätskontrolle und Chromosomenanalyse. Im Jahr 1988 kehrte er zur Siemens AG zurück und wurde 1989 zum Professor an die damalige Fachhochschule München berufen.

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Sein Lehrgebiet entwickelte der Referent in Richtung Mustererkennung und Digitale Bildverarbeitung, und gründete das Labor für Mustererkennung und künstliche Intelligenz an der Hochschule. Seit 1993 betrieb er parallel ein Ingenieurbüro für Bildverarbeitung, in dem Aufträge aus der Industrie mit dem Schwerpunkt kamerabasierte Qualitätskontrolle durchgeführt wurden.

Im Jahr 2008 startete der ehemalige Schüler an der Hochschule München die ‚Robotikwerkstatt’, eine fakultätsübergreifende Einrichtung, in der Studierende in Teams autonome Systeme für Robotermeisterschaften entwickeln.

Versuche zur Nachbildung des menschlichen Sehens

In seinem Vortrag stellt Prof. Dr. Jaschul das Ingenieurstudium der Elektrotechnik wie die Berufssituation von Elektroingenieuren dar. Nach Beispielen zur automatisierten Bildverarbeitung, das heißt, Versuchen zur Nachbildung des menschlichen Sehens, präsentiert der Vortragende die Entwicklung von Robotern in der Robotikwerkstatt und Video-Szenen der Roboterwettkämpfe in der Liga Eurobot mit Deutscher Meisterschaft und Weltmeisterschaft.

Für einen noch nicht zu übersehenden Zeitraum wird die ‚Mensch-Maschinen-Schnittstelle’ eine Herausforderung für Forschung und Entwicklung bleiben. Mit dieser These und der damit verbundenen Frage nach der ‚Intelligenz’ der entstehenden Systeme wird der Vortrag abgerundet. Im Anschluss an den Vortrag besteht Gelegenheit zur Diskussion. Zu dieser öffentlichen Veranstaltung sind alle Interessenten willkommen. (row)

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