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München überschreitet Corona-Grenzwert

19.07.2010

Die Schule ist fertig

Bürgermeister Christian Wiesner, 3. Bürgermeister Johann Anwander, Architekt Konrad Kling und Angelika Endris-Seitz, 2. Bürgermeister Josef Engelhart und Rektor Hermann Högel mit der "Schulhausspiel-Gruppe". Foto: Müller
Bild: Müller

Kammeltal-Wettenhausen Zum Abschluss der Schulsanierung feierte die Grundschule Wettenhausen ein Fest. Rektor Hermann Högel bedankte sich bei Bürgermeister und Gemeinderat für die schnelle Ausführung der Arbeiten. Mit dabei waren auch die Architekten Konrad Kling und Angelika Endris-Seitz. Sie leiteten das Projekt.

Rektor Högel erinnerte daran, dass vor zwei Jahren Bürgermeister Wiesner und der Kammeltaler Gemeinderat die Sanierung des vierzig Jahre alten Schulgebäudes in Angriff genommen haben. Vom Dach bis zum Keller reichte die Generalsanierung und so entspricht das Schulgebäude heute aus energetischer, aber aus ästhetischer Sicht den modernsten Ansprüchen. Högel: "Die ganze Schulgemeinde freut sich an diesem Tag über das gelungene Werk. Für sie ist das Schulhaus in Wettenhausen zu einem "Domus Aurea", einem Goldenen Haus, geworden, einer Stätte zum Wohlfühlen und zum Geborgensein".

Architekt Konrad Kling zitierte Graf von Moltke, dass Glück auf Dauer nur der Tüchtige hat. Er spielte damit auf Bürgermeister Christian Wiesner an, der vor über zwei Jahren bereits ein energetisches Gutachten des Schulgebäudes mit einem detaillierten Maßnahmenkatalog erstellen ließ. Dies wirkte sich als Glückstreffer aus: Als einziges Schulgebäude im Land-kreis kam die Grundschule Wetten-hausen in das Konjunkturpaket I.

Doppeltes Glück war es, dass die Gemeinde auch bei der sehr sanie-rungsbedürftigen Turnhalle ebenso die Nase vorn hatte und Mittel aus dem Konjunkturpaket II bekam. Für das Architekturbüro Kling erwies sich der Auftrag ebenfalls als Glücksfall. Angelika Endris-Seitz aus Behlingen ist in Wettenhausen schon zur Schule gegangen und kannte das Gebäude daher bestens.

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Bürgermeister Wiesner gab allerdings zu bedenken, dass alle froh sein können, eine solch teure Sanierung bewältigt zu haben. Fest stehe, dass keiner im Gemeinderat - auch er nicht - das Projekt angegangen hätte, wenn die tatsächlichen Kosten vorher bekannt gewesen wären. "Das hätten wir nicht finanzieren können".

Schülerdarbietungen umrahmten den offiziellen Teil des Schulfestes. Tobenden Applaus erntete das "Schulhausspiel", in dem Bürgermeister Wiesner und Hausmeister Heinrich Maidel meisterhaft parodiert wurden. Im zweiten Teil des Festes erwies sich die Umbau-Rallye als willkommene Information, bei der die Besucher die einzelnen Stationen der Sanierung nachvollziehen konnten. (emi)

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