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Gemeinderat

30.06.2017

Diskussion um verfahrene Parksituation in Balzhausen

Vor einem Laden war immer wieder der Gehweg zugeparkt, jetzt gibt es Halteverbote

Die verfahrene Parksituation an einem Frischemarkt in der oberen St.-Leonhard-Straße in Balzhausen sorgt schon länger für Unmut bei Anliegern und im Gemeinderat. Seit rund vier Wochen gibt es nun ein versetztes, beidseitiges Halteverbot an der Staatsstraße 2025. Dies bezeichnete Gemeinderat Herbert Wieser bei der jüngsten Sitzung als geschäftsschädigend und findet es für so nicht tragfähig. Bürgermeister Daniel Mayer erläuterte dazu in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats, dass nach einem Ortstermin mit Polizei, Landratsamt und Straßenbauamt diese Halteverbote angeordnet worden seien. Bedauerlicherweise sei damals der eingeladene Ladenpächter zu diesem Termin nicht erschienen, erläuterte Mayer weiter.

Ausgegangen sei der Ortstermin von Anliegern, die Bedenken hatten, da fast immer von schweren Lastwagen verbotenerweise der Gehweg zugeparkt worden sei, sodass es für Fußgänger oder Passanten mit Kinderwagen kein Durchkommen mehr gegeben habe. Zudem seien öfters Zu- und Ausfahrten benachbarter Gebäude zugeparkt worden, was nicht hingenommen werden könne.

„Wenn das Geschäft durch die Halteverbote finanzielle Einbußen hat, muss der Inhaber dies glaubhaft belegen. Dann muss man überlegen, was geändert werden kann“, war eine weitere Erklärung Mayers. Momentan sei alles noch in der Probephase und man müsse abwarten, wie sich das Ganze entwickle.

Mehrere Ratsmitglieder beklagten, dass man nicht nur in der Flur, sondern auch immer mehr im Ortsbereich Hundehaufen vorfinde. Solle man nicht versuchsweise Tütenspender aufstellen, um Abhilfe zu schaffen? Bürgermeister Mayer erwiderte, dass solche Spender nicht viel bringen werden. Verantwortungsvolle Hundebesitzer nähmen die Hinterlassenschaften ihrer Lieblinge ohnehin mit. Die übrigen werfen eventuell dann ihre eingetüteten Häufchen irgendwo hin und der gemeindliche Bauhof hat dann die Arbeit, diese wieder aufzusammeln und zu entsorgen.

Beim Neubau des Feuerwehrgerätehauses sei man gut im Zeitplan. Als Nächstes könnten die Zimmererarbeiten beginnen, berichtete der Bürgermeister. Leider müsse ein Nachtrag gemacht werden, da wegen Arsenbelastung eine Bodenentsorgung notwendig sei. Er kündigte für die nächste Sitzung einen Ortstermin an, um sich über den Baufortschritt ein Bild zu machen.

Gemeinderat Wolfgang Neu monierte fehlenden Blumenschmuck als Verschönerung im öffentlichen Gemeindebereich. Wer könne dazu beitragen, dies zu ändern? Er könnte sich einen Verein oder die Gemeinde vorstellen, diese Aufgabe in die Hand zu nehmen, war eine weitere Anregung.

Weiter sprach Neu den aufgebrachten Rundkies bei den neuen Urnen-Erdgräbern an, der schlecht zu begehen sei und eine Unfallgefahr darstelle, wofür die Gemeinde dann haften müsse. Vielleicht könne man ein anderes Material aufbringen. Man müsse sich das anschauen, antwortete Mayer. (kk)

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