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Gemeinderat

25.01.2019

Doch keine Solartechnik für die Straßenlampen

Warum sich die Ursberger Ratsmitglieder mit Blick auf das Oberrohrer Gebiet umstimmen ließen und was das Gremium sonst noch zu beraten hatte

Ein umfangreiches Programm hatten die Gemeinderäte aus Ursberg bei ihrer ersten Sitzung im Jahr 2019 zu bewältigen.

Gleich zu Beginn stand ein Thema auf der Tagesordnung, das die Räte sicherlich noch einige Zeit beschäftigen wird. Und zwar geht es um den Umbau des Grundschulgebäudes in Ursberg (wir berichteten). Seit der letzten Sitzung in der das ausführende Architekturbüro Glogger aus Balzhausen den ersten konkreten Entwurf dem Gremium vorstellte, fanden zwei weitere sehr intensive und auch konstruktive Treffen zwischen Gemeindeverwaltung, Schulleiterin Gerlinde Ludwig und dem Architekturbüro statt. Dabei konnten Unstimmigkeiten aus der letzten Sitzung beigelegt werden.

Größere Klassenzimmer

Gut für die Schüler: Durch eine andere Anordnung der Garderobensituation im Anbau steigt die Größe der Klassenzimmer von ursprünglich doch recht knappen 67 Quadratmetern auf 75 Quadratmeter. Dazu wurden die Garderoben planerisch in den Bestandsbau verlegt, was zur Folge hatte, dass sich die Stauraumsituation ebenfalls deutlich verbesserte. Einbauschränke über die gesamte Klassenlänge sollen nun genügend Platz bieten.

Der Fluchtweg erfolgt über das Klassenzimmer auf den angrenzenden Tiefhof. Gleiches gilt für den darüberliegenden Stock, wo der Fluchtweg allerdings über das bestehende Klassenzimmer erfolgen kann, erklärte der mit der Planung betraute Lukas Glogger. Der nun deutlich überarbeitete Grundriss fand damit auch einhelligen Zuspruch bei den Räten.

Putzfassade statt Holzausführung

Und auch die Außenfassade nimmt langsam Gestalt an. Dem Wunsch der Mehrheit der Räte entsprechend wird mit einer Putzfassade und nicht mit einer Holzfassade die weitere Planung fortgesetzt. Die Anregung, ob nicht die Fenster ebenso wie die schon bestehenden Fenster mit einem farbigen Band umrahmt werden sollten, wurde dagegen nach kurzer Diskussion verworfen. Kurz und gut – die Räte zeigten sich von der Planung überzeugt und angetan und so kann dieses Projekt in die nächste Phase eintauchen.

Ebenfalls einen Schritt weiter ist man beim Thema Straßenbeleuchtung im neuen Baugebiet „Fretzmähder“ in Oberrohr gekommen. Wie berichtet, hatten sich die Räte ja vor einiger Zeit von einer österreichischen Firma über die Möglichkeit und Einsatzfähigkeit von solarbetriebenen Straßenbeleuchtungen informieren lassen. Nun waren die Lechwerke (LEW) am Zug und legten ihre Sicht der Dinge dar. Andreas Ruf von den Lechwerken führte dabei aus, dass Solarleuchten durchaus ihre Berechtigung hätten für den Einsatz, jedoch in diesem Bereich nicht unbedingt sinnvoll seien. Da bereits zwei verkabelte Straßenlampen im Eingangsbereich des Baugebietes stünden, die mit oder ohne Solarleuchten sowieso leicht versetzt werden müssten, demzufolge jedoch die kompletten Leitungen bereits vor Ort wären, käme eine Installation von herkömmlichen Straßenlampen nicht nur günstiger, sondern wäre auch ohne großen Aufwand realisierbar. Zudem wären die Solarleuchten nicht im Gewährleistungsvertrag der LEW für die Straßenbeleuchtung enthalten, was im Schadensfall weitere Belastungen für die Gemeinde bringen könnte. Dieser Argumentation schloss sich die Mehrheit der Räte an und so erhielt die LEW den Zuschlag für die Straßenbeleuchtung in dem Oberrohrer Baugebiet.

Neues gab es auch im Bereich der Glasfaseranbindung der Ursberger Grundschule zu berichten. Laut Bürgermeister Peter Walburger steht ein staatliches Förderprogramm dafür bereit, bei welchem mit Fördermitteln in Höhe von 80 Prozent zu rechnen sei. Die Verwaltung habe bereits mehrere Anbieter angeschrieben und wurde zudem von den Räten beauftragt, den Förderantrag auf den Weg zu bringen.

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