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Ebershausen

28.12.2018

Ebershausen geht schuldenfrei ins neue Jahr

Ebershausen kann ohne Schulden ins neue Jahr gehen.
Bild: Ralf Lienert (Symbolbild)

Bilanz Bürgermeister Herbert Kubicek blickt zurück. Für 2019 ist die Gemeinde gut aufgestellt.

„In allen zwölf Sitzungen im Jahr 2018 war das Ratsgremium vollzählig anwesend und arbeitete harmonisch zusammen, um vernünftige Entscheidungen zur Erledigung der Aufgaben, die in der Gemeinde anfallen, treffen zu können. Aber auch das Engagement in der Bürgerschaft ist beispielgebend“: Mit diesem Kompliment eröffnete Bürgermeister Herbert Kubicek die letzte Sitzung in diesem Jahr und erinnerte bei der Abschlussfeier im Gasthaus Keller an zahlreiche Begebenheiten und Maßnahmen im gesamten Gemeindebereich.

Doch vorerst galt es, eine kurze Tagesordnung abzuarbeiten. Bereits im Sommer kündigte die Filialstiftung Seifertshofen an, dass sie die Restaurierung des Altars mit Gemälde in der Kapelle St. Wendelin in Waltenberg in Angriff nehmen will und auf eine finanzielle Unterstützung durch die Gemeinde hoffe. Inzwischen ist die Maßnahme durch einen Kirchenmaler abgeschlossen, Rechnung über 9026 Euro und Zuschussantrag lagen vor. Ohne große Debatte stimmten die Räte einer Kostenbeteiligung von 50 Prozent zu und werden 4513 Euro an die Filialstiftung überweisen.

Bäume müssen gefällt werden

Der mit einem bunten Programm bestückte Seniorennachmittag ist bei der älteren Generation sehr beliebt, aber auch mit Auslagen verbunden. Die politische Gemeinde wird sich mit einem Zuschuss wie in den vergangenen Jahren in Höhe von 150 Euro an den Kosten beteiligen, waren sich die Räte einig. Im Rahmen der Baumpflegearbeiten der Gehölze auf gemeindeeigenem Grund wurden zwei Eichen im Bereich des Spielplatzes beanstandet.

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Der Zustand einer Eiche sei so schlecht, dass eine erhebliche Gefährdung davon ausgehe, sie muss umgehend gefällt werden, stellte das Pflegeunternehmen fest. Kubicek verwies darauf, dass die Fällung infolge des ungünstigen Standortes durch eine Fachfirma erfolgen muss, was erhebliche Kosten verursacht. Zunächst stimmten die Räte der Auftragsvergabe an den günstigeren Bieter aus zwei vorliegenden Angeboten zu, kamen aber zu dem Entschluss, auch die zweite, ebenfalls morsche Eiche, in einem Arbeitsgang fällen zu lassen, um Kosten zu sparen.

Gemeinde hat gutes Finanzpolster

Dem wurde zugestimmt und der Bürgermeister beauftragt, die notwendigen Schritte einzuleiten. In diesem Zusammenhang genehmigte das Gremium, dass die Baumpflegemaßnahmen von der bisherigen Fachfirma weitergeführt werden. Uneingeschränktes Einvernehmen herrschte auch über den Bericht der örtlichen Rechnungsprüfung der Jahresrechnung 2017 durch die Prüfungsausschussmitglieder Alexandra Jäckle, Manfred Wild und Hermann Albrecht. Letzterer als Vorsitzender bezifferte das Ergebnis im Verwaltungshaushalt mit 952.979,16 Euro in Einnahmen und Ausgaben und im Vermögenshaushalt mit 129.498,15 Euro ebenfalls in Einnahmen und Ausgaben. Zu der erfreulichen Tatsache, dass die Gemeinde keine Schulden aufweist, kommt der Stand der Rücklagen zum 31. Dezember 2017 mit 2.077.634,22 Euro als gutes Polster für kommende Maßnahmen hinzu. Nachdem keinerlei Beanstandungen erfolgten, konnte der Feststellung der Jahresrechnung und der Entlastung mit 8:0 (der Bürgermeister ist hier nicht stimmberechtigt) zugestimmt werden.

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