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Energie

03.08.2018

Ebershausen kann künftig viel Strom sparen

Umrüsten auf LED will man die Ebershauser Straßenlampen.  
Bild: bwz (Archiv)

Fast alle Straßenlampen werden auf LED-Technik umgerüstet, hieß es in der Ratssitzung

Für die Gemeinde Ebershausen ergeben sich in den kommenden Jahren erhebliche Stromeinsparungen, wenn die Straßenlampen im Gemeindebereich mit modernen LED-Leuchtmitteln ausgestattet sind. Aufgrund eines Angebotes des Energieversorgers ÜWK umfasst die Straßenbeleuchtungsanlage in der Hauptgemeinde und den Ortsteilen Seifertshofen und Waltenberg derzeit 84 konventionelle Leuchtstellen ohne LED-Technik. Davon würden sich 24 für einen Austausch auf LED-Austauschleuchtmittel/Module und 55 für die Erneuerung auf LED-Leuchten eignen. Im Rahmen des „pauschalierten Leuchtmittel- und Leuchtentausch PLT“ übernimmt der Stromversorger eine achtjährige Garantie. Die Investitionskosten werden der Kommune in acht Jahresraten in Höhe von knapp 4000 Euro in Rechnung gestellt. Unter Zugrundelegung des derzeitigen Strompreises ergäbe die Einsparung des Energieverbrauchs insgesamt rund 24700 Euro, jährlich also etwa 3450 Euro. Nach diesen acht Jahren sind die Kosten nicht nur amortisiert, sondern von da an ist die Straßenbeleuchtung im Ort merklich billiger, hieß es in der Ratssitzung. Die bestehenden im Gemeindebereich vorhandenen vier Überspannungs- und Seilleuchten werden nicht in die Umrüstung mit aufgenommen, sondern mit dem bisherigen Leuchtmittel ausgestattet. Der Gemeinderat will aber auch diese Erneuerung im Auge behalten und sich mit dem Hersteller des Breitbandausbaus zwecks Verlegung von Leerrohren in Verbindung setzen. Ansonsten fand das Angebot zur zeitnahen Umstellung der Straßenbeleuchtung einhellige Zustimmung des Gremiums.

Dem Einverständnis aller Räte folgend gehören dem Wahlvorstand bei den Landtags- und Bezirkstagswahlen Bürgermeister Herbert Kubicek als Vorsitzender, Hermann Albrecht als Stellvertreter, Johann Dreher als 1. Schriftführer, 2. Bürgermeister Anton Atterer als stellvertretender Schriftführer, die weiteren Ratsmitglieder sowie Kreisrat Harald Lenz und Margit Atterer an.

Wie die anderen fünf Mitgliedsgemeinden in der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Krumbach befasste sich auch der Ebershauer Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung ausführlich mit diesem Thema. Es sollte ein Grundsatzbeschluss über die Bildung eines gemeinsamen Bauhofes in der VG herbeigeführt werden. Dazu kam es jedoch nicht und die Entscheidung wurde bis zur nächsten Sitzung vertagt. Voraus ging allerdings eine Debatte über das Für und Wider. Während Bürgermeister Herbert Kubicek, unterstützt von seinem Stellvertreter Anton Atterer, darauf hinwies, dass, wie in keiner anderen Gemeinde auch in Ebershausen bisher kein hauptamtliches Personal für die Erledigung der immer umfangreicher werdenden Bauhofarbeiten vorhanden sei, das neben dem Unterhalt des Kanalnetzes, der Grünanlagenpflege, der fachlichen Betreuung der Wasserversorgung oder den Straßenunterhalt umfasst, standen bei einigen Ratsmitglieder die Kosten im Focus der Diskussion. In der Gemeinde sei die Erledigung dieser Arbeiten gut organisiert, kostengünstig und größere Maßnahmen würden ja beauftragte Firmen aufgrund ihrer Angebote ausführen, so ihre Meinung. Zu dem komplexen Thema gäbe es noch erheblichen Klärungsbedarf, stimmte letztlich auch Kubicek zu, der bei kompetenten Stellen nähere Informationen einholen will und die Räte aufforderte, sich Gedanken über Vor- und Nachteile dieser Einrichtung zu machen.

Kubicek informierte ferner die Räte über eine Anschaffung eines Laptops bei der Freiwilligen Feuerwehr, über einen Überspannungsschaden an einem digitalen Alarmierungsgerät, der jedoch von der Versicherung übernommen wird, über die Anerkennungsschreiben der Dorfhelferinnenstation und einer weiteren Hilfsorganisation für eine Spende sowie über die Aufstellung eines Geschwindigkeits-Messgeräts in der Seifertshofer Straße in Ebershausen.

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