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Ebershausen

24.12.2018

Ebershauser Bürger engagieren sich vorbildlich

Bürgermeisterstellvertreter Anton Atterer (rechts) dankte Gemeindechef Herbert Kubicek.
Bild: Werner Glogger

Viel Lob vom Bürgermeister bei der Jahresschlussfeier. 2019 steht die Sanierung der Aussegnungshalle beim Friedhof an.

 Stimmungsvolles Ambiente als äußerer Rahmen kennzeichnete die Jahresabschlussfeier der Gemeinde Ebershausen im Gasthaus Keller in Seifertshofen, ist doch Weihnachten ein guter Anlass, Rückblick zu halten und Danke zu sagen, betonte Bürgermeister Herbert Kubicek in seinen Begrüßungsworten an Gemeinderatsmitglieder, Vertreter der Kirche, der Vereine und engagierter Bürger.

Aus einem kurzen Streifzug in die Welt- und Bundespolitik, wie Brexit, Gelbwesten, Funklöcher oder Dieselfahrverbote folgerte Kubicek, „wir sind froh, dass es in unserer Gemeinde keine Probleme gibt, ganz im Gegenteil, dank einer vorbildlichen Einstellung der Bürger zu einem guten Funktionieren in der Gemeinschaft können wir viele Aufgaben einfacher bewältigen.“

Wesentlichen Anteil am Positiven habe die Gemeindeverwaltung, die Entscheidungen treffe, um Ebershausen mit seinen Ortsteilen zum Beispiel mit Ausweisung von Baugebieten attraktiver zu machen. Trotzdem sei die Einwohnerzahl rückläufig, bedauerte Kubicek, denn waren Ende 2017 noch 624 Bürger gemeldet, sind es aktuell nur noch 615. Aufwind könnte jedoch das neue Baugebiet „Südöstlicher Ortsrand Ebershausen II“, für das zur Zeit ein Bebauungsplan aufgestellt wird, bringen.

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Voll im Gang sei der Breitbandausbau zum DSL-Anschluss im Ortsteil Waltenberg. Zur Entwicklung bei der Trinkwasserversorgung sagte der Gemeindechef, dass der seit zehn Jahren gültige und äußerst günstige Preis von 0,35 Euro pro Kubikmeter auf Grund der Neukalkulation nicht mehr zu halten war. Schließlich habe man im Lauf der Zeit die technische Ausstattung der Brunnen und Pumpen mit hohem Kostenaufwand auf den neuesten Stand gebracht. Zudem habe das Trinkwasser eine hohe Qualität, fügte Kubicek hinzu.

Erfreulicherweise sei man bei den Abwassergebühren „mit einem blauen Auge davon gekommen“, denn mit zwei Euro sind sie unverändert und gelten weitere vier Jahre. Ansonsten sei 2018 ein relativ ruhiges Jahr gewesen, ohne kostenintensive Investitionen, mit Ausnahme der Umstellung der Straßenbeleuchtung auf Stromsparende LED-Lampen. Hinzu kommen viele Einzelmaßnahmen in Form von Straßenteerung, Reparaturen am Kindergarten, Ausbessern von Kanalschächten und weitere. Viel könne in Eigenleistung erledigt werden, was zu einer beträchtlichen Kostenminderung beiträgt, wie zum Beispiel der gut funktionierende Winterdienst.

Der wendige und auch in schmalen Stellen einsatzbereite Traktor habe sich bewährt und wurde neuerdings mit einem neuen Salzstreugerät, das die Streumenge automatisch regulieren kann, und einem zweckmäßigen Räumschild ausgestattet. Kubicek lobte die harmonische Zusammenarbeit mit der Jagdgenossenschaft in Puncto Feldwege und insgesamt die ehrenamtliche Tätigkeit in den Vereinen. Auf die Freiwillige Feuerwehr, die gut und neuerdings mit Digitalfunk ausgestattet ist, sei immer Verlass. Sie zeichnet auch für die Betreuung des am Feuerwehrhaus installierten Defibrillators verantwortlich. Lob zollte der Bürgermeister ferner den örtlichen Vereinen, die mit ihrer Tätigkeit den Ort lebendig gestalten und darüber hinaus wie zum Beispiel der Sportverein überregional bekannt machen.

In der Vorausschau kündigte Kubicek die Sanierung der Aussegnungshalle beim Friedhof und einen Solarpark in Seiferthofen mit einer hohen Kapazität an. Nicht direkt beteiligt war die Gemeinde beim Bau des neuen Kreisverkehrs an der B 300, profitiere aber durch eine merkliche Lärmminderung im Bereich der östlichen Ortseinfahrt. Mit einer „schwarzen Null“ als Schuldenstand und respektabler Rücklagen sei man für künftige Projekte gut gerüstet und Dank einer intakten Dorfgemeinschaft sowie einer guter Zusammenarbeit im Gemeinderat sei er gerne Bürgermeister, versicherte Kubicek abschließend.

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