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Konzert

16.04.2015

Ein Hauch von Hollywood mit Filmmelodien

Die Musikvereinigung Memmenhausen bei Ihrem Frühjahrskonzert unter dem Motto „Filmmusik, Musicalhits und vieles mehr“.
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Die Musikvereinigung Memmenhausen bei Ihrem Frühjahrskonzert unter dem Motto „Filmmusik, Musicalhits und vieles mehr“.

Musikvereinigung Memmenhausen entführt bei Frühjahrskonzert Zuhörer in die Welt des Films

Beim diesjährigen Frühjahrskonzert der Musikvereinigung Memmenhausen wurde den Besuchern passend zum Thema „Filmmusik und Musicalhits“ der rote Teppich ausgerollt, der in den mit Filmrollen dekorierten Konzertsaal führte. Die Vorsitzende Anja Fendt eröffnete schwungvoll den ersten Teil des Konzertabends – Melodien aus Film und Musical, die jedem Zuhörer sichtlich bekannt waren.

Als Eröffnungsstück wählte die Kapelle mit Dirigentin Nadine Juschka die Titelmelodie „Also sprach Zarathustra“ des Films „Odyssee im Weltall“. Gefolgt wurde dies von einem Medley aus dem Musical „Das Phantom der Oper“, in dem sich das Phantom in die schöne Sängerin Christine verliebt, die jedoch ihren Jugendfreund Raoul begehrt. Dieses Wechselbad der Gefühle wurde sehr gut durch das Trompetenregister mit melodischen Klängen und den tiefen Instrumenten mit unheilvollen Melodien wiedergegeben. Unterstützt wurden die Stücke auch visuell durch Szenen und charakteristische Bilder, die zur Musik gezeigt wurden. So verliebten sich auch Simba und Nala zum Stück „Can You Feel The Love Tonight“ von Phil Collins aus dem Disney-Film „Der König der Löwen“. Eingeleitet wurde das Thema gekonnt vom Saxofon, was danach in den verschiedenen Registern wie Tenorhorn, Trompete oder Flöte übernommen und zu einem großen Gesamtklang gesteigert wurde.

Euregio – ein Fantasiename für Europa – führte den Zuhörer als Reiter hoch zu Pferd durch die Länder Europas, denn eines verbindet die Menschen jeder Herkunft und Sprache – Musik! Auch im Dschungel wird Musik gemacht, dies bewiesen die Musiker aus Memmenhausen mit den „Selections from Tarzan“ von Michael Sweeney, bei denen die Zuhörer praktisch Tarzan mit den Affen tanzend vor sich sehen konnten, so mitreißend wurden die Rhythmen aus dem Urwald wiedergegeben. Weiter ging es in die mystische Welt von Hogwarts und des Zauberschülers Harry Potter in „The Magic of Harry Potter“ von Michael Story. So wurde man im Zeitraffer Teil von Potters Entwicklung vom Erlernen der Zauberei bis hin zur Bekämpfung des bösen Zauberers Lord Voldemort, was durch leise Klänge der Flöten und Klarinetten und energischen Töne der Blechbläser sehr kontrastreich dargestellt wurde.

Im zweiten Teil des Abends kamen auch die Freunde traditioneller Blasmusik auf ihre Kosten, was der Marsch „Opening“ von Ernst Hoffmann einleitete. Bei „Midnight Tears“, einem Stück für Solotrompete und Blasorchester, intonierte Mathias Baur an der Trompete die melancholische Melodie der „nächtlichen Tränen“. Neben einem Medley der Stücke von „Simon and Garfunkel“ gehörten auch die „Stephans Polka“ von Alexander Pfluger und „Kirschblütenzauber“ von Franz Watz zum Repertoire der Musiker. Katharina Uhl führte während des gesamten Konzerts charmant durchs Programm.

Natürlich wurden im Rahmen des Konzerts auch langjährige, verdiente Musiker des Vereins geehrt. So konnte der stellvertretende Bezirksvorsitzende Franz Altstetter gleich 16 Musikanten auszeichnen. Für 10 Jahre aktives Musizieren wurden Mathias Baur, Carolin Frey, Maria Merz und Katharina Rehm geehrt, für 15 Jahre Theresia Eschenlauer, Anja Fendt, Sebastian Uhl, Anita Schedel, Christoph Meitinger, Michael Kling und Ramona Deisenhofer und für 25 Jahre Cornelia Fendt, Peter Schuster, Angelika Heider und Melanie Vöge. Außerdem gab es noch eine ganz besondere Ehrung für das aktive Musizieren seit 40 Jahren. Der Tubist der Musikvereinigung Memmenhausen, Gerhardt Fendt, wurde für seine langjährigen Verdienste um den Verein und die Musik mit einer Urkunde und einer Ehrenkarte ausgezeichnet, die ihm von nun an freien Eintritt in jedes Konzert und jede Veranstaltung des ASM gewährt.

Diesen gelungenen Abend würdigten die Besucher mit anhaltendem Applaus und der zweimaligen Forderung einer Zugabe.

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