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Gemeinsamer Auftritt

19.03.2015

Ein Konzert der anderen Art

Ein großartiges Bild bot sich auf der Bühne in der Aula der Grundschule in Neuburg, als nach einem gemeinsamen Konzert des Musikvereins Langenhaslach mit dem Männergesangverein Zusamklang Aichen Musiker und Sänger sich mit der Zugabe „Egerländer Musikantenmarsch“ bei den Zuhörern bedankten.
Bild: Glogger

Musikverein Langenhaslach und der Männergesangverein Zusamklang setzen in der Neuburger Grundschule besondere Akzente

Ein Konzert der besonderen Art erlebten die vielen Besucher in der Christoph-Roth-Grundschule in Neuburg. Wohnortbezogene Gründe des Chorleiters ermöglichten es, dass der Männergesangverein Zusamklang Aichen beim Musikverein Langenhaslach zu Gast war und das Frühjahrskonzert mitgestaltete. Während der gastgebende Musikverein eine lange Tradition aufweisen kann, ist der Männergesangverein noch relativ jung, zeigte aber Durchhaltevermögen, denn im vergangenen Jahr konnte das 50-jährige Gründungsjubiläum gefeiert werden.

Wie es sich gehört, begrüßten die gut 20 Sänger mit ihrem Chorleiter Christoph Maurer die Zuhörer mit dem Sängerspruch: „Grüß Gott mit hellem Klang“, und mit einer weiteren Hommage an die Heimat „Grüße aus dem Zusamtal“ führten sie in ihren Herkunftsort. Viktor Geis, selbst aktiver Sänger im Chor, hat dieses Lied geschrieben. „Oh du mein Zusamtal im schönen Schwabenland“ verkörperte den Titel „Heimatlied“ von Max Orrel, bevor der Chor mit „Jetzt kommt die schöne Zeit“ zum nächsten Thema Frühling überleitete und schließlich hinterfragte „Wer pflanzt die Blumen ins grüne Feld“. Der Vorsitzende des Männergesangvereins, Werner Scherer, Schriftführer Franz Dempf und der Chorleiter Christoph Maurer selbst, verstanden es gekonnt, die einzelnen Titel ihres Programms zu erläutern. Schließlich sei der Frühling, Heimat und Liebe „wichtige Themen für den Gesang und die Musik“.

Die Sänger folgten schließlich in „Arcobaleno“, gleich Regenbogen, dem Wunsch, „bring uns die Sonne, bring uns die Wärme zurück“. Auf ihre Weise brachten sie danach den Klassiker von Reinhard May, „Über den Wolken“ … muss die Freiheit wohl grenzenlos sein, zum Vortrag. Dem bekannten „Fliegermarsch“ von Hermann Dostal in der gesungenen Version folgten „Musik erfüllt die Welt“ und das eher traurige Liebeslied „Bajazzo“. Und dann hieß es schon mit „Addio Maria“ Abschied nehmen, bevor die Sänger ein Loblied für die Liebste „Ei du Mädchen vom Lande“ anstimmten. „Lilli Marleen“ und „Als Freunde kamen wir“ bildeten den Schlusspunkt des Konzertes, das bestens geklappt hat, so Chorleiter Maurer, denn „für uns war die Mitwirkung an einem Blasmusikkonzert eine Premiere“.

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Buchstäblich aus dem Winterschlaf weckte dann das mit 45 Musikern besetzte Orchester mit dem Concert Marsch „Arsenal“ die Zuhörer, um sie dann auf eine musikalische Reise „A Journey to Riva“ an den Gardasee mitzunehmen.

„La Storia“, eine Filmmusik von Jacob de Haan, sei ein Werk vor allem für fantasievolle Musiker und Zuhörer gleichermaßen, wo sie sich selbst eine Geschichte zur Musik ausdenken können“, erläuterten die versierten Moderatoren Silvia Eisenlauer, Katharina Hillenbrandt, Lena Zimmer und Thomas Mahler. Saxofonist Richard Losher probte das Stück mit seinen Musikern ein und gab hier sein Debüt als Dirigent. Eine enge Freundschaft verbindet den heimischen Musikverein mit der Musikkapelle Lengstein in Südtirol.

Deren Obmann, Armin Kofler, schrieb als Auftragskompostion mit dem Gedanken an die Klimaerwärmung, das sich nicht zuletzt am Rückzug der alpinen Gletscher bemerkbar macht, das Konzertstück „Schmelzende Riesen“.

Dirigent Anton Däxle führte sicher durch das als mittel bis schwer eingestufte Werk und wird es zusammen mit „A Journey to Riva“ beim Wertungsspiel in Ursberg vortragen.

Im letzten Stück „Attila“, einem Konzertmarsch von Julius Fucik, begegneten die Zuhörer dem großen Hunnenkönig, und belohnten den Vortrag, wie alle Programmteile mit großem Beifall.

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