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Kammelerlebnis

26.05.2015

Ein Ort der Begegnung für alle Generationen

Die ganze Gemeinde feierte die offizielle Eröffnung mit Segnung des „Begegnungsplatzes Kammelerlebnis“. Über das gelungene Werk freuen sich mit Bürgermeister Georg Duscher (rechts) mehrere Bürgermeisterkollegen und Vertreter von Behörden.
Bild: Werner Glogger

In Aletshausen wurde eines der ersten Projekte von Donautal aktiv verwirklicht

Mit der Anlage des „Begegnungsplatzes Kammelerlebnis“ ist die 57 Kilometer lange Kammel in der Anliegergemeinde um eine Attraktion bereichert worden. Beim Festakt zur offiziellen Eröffnung und Segnung mit Messfeier im Freien, Bürgermeisterkollegen der Nachbargemeinden, weiteren Ehrengästen und zahlreichen Besuchern wurde dies auf mehrfache Weise verdeutlicht, fällt es doch unter die Vorhaben von „Donautal aktiv“, das im schwäbischen Donautal mit seinen Zuflüssen zahlreiche Projekte in den Bereichen Natur und Landschaft verwirklichen will. Bürgermeister Georg Duscher freut sich mit allen Bürgern seiner Gemeinde, dass ein bisher ungenutzter Platz links und rechts der Kammelbrücke auf diese Weise aufgewertet und zudem ein direkter Zugang zur Kammel ermöglicht wurde. Er erinnerte daran, dass der Flusszugang von früher in Form einer „Bad-Statt“ an Bedeutung verloren habe. Vor dem Neubau der Kammelbrücke hatten Jugendliche das Gelände gelegentlich genutzt.

Nach dem Neubau der Brücke überlegte Duscher, wie der Platz besser gestaltet werden könnte. Sein Vorschlag fand in einer Gesprächsrunde über die Regionalentwicklung und gemeinsame Leaderprojekte Gefallen, was den eigentlichen Startschuss bedeutete.

Rückendeckung kam aus den Reihen der Bürger in einer Infoversammlung, zumal das Projekt mit einem Kostenpunkt von 42000 Euro als förderfähig eingestuft wurde. Nach dem Genehmigungsverfahren erfolgte im Herbst 2014, nach zwei Monaten Bauzeit, die Fertigstellung „und jetzt haben wir einen wunderschönen Begegnungsplatz mit Kammelerlebnis, der sich in das Ensemble Kirche, alte Schule und Kammel bestens einfügt“, schwärmte der Bürgermeister. Mit dem Dank an alle Beteiligten und Helfer verband er den Wunsch, dass dieser Platz mit Leben erfüllt und ein Begegnungsplatz für alle Altersgruppen wird und das Zusammengehörigkeitsgefühl des Dorfes stärkt. Stellvertretender Landrat Dr. Josef Langenbach begrüßte es, dass der Begegnungsplatz auch den Nutzern des Kammeltal-Radweges mit dem Zugang zum Wasser zugutekommt und so zu einer Steigerung der Aufenthalts- und Lebensqualität im Landkreis beiträgt. Er ist sich sicher, dass die Ausgaben gut angelegt sind, zumal aus dem Fördertopf 24000 Euro an Zuschuss geflossen sind.

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Teamleiter der Regionalentwicklung Lothar Kempfle lobte die Entscheidung der Gemeinde, gehört es doch zum Ziel der Donautal aktiv, die Flusslandschaft im Gebiet der Donau mit weiteren 222 Projekten naturnah zu gestalten. Ergänzend fügte Leader-Projektmanager Erich Herreiner vom Amt für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten Nördlingen hinzu, dass solche Projekte im heutigen Wandel der Zeit mit Technik und Mobilität wichtig seien. Der Ort der Begegnung in Aletshausen in dieser Form sei das erste Leader-Projekt und bestens gelungen.

Zuvor empfahl der Ortsgeistliche, Pater Alex, in seiner Ansprache, auf diesem Erlebnisplatz auch die Schöpfung zu genießen und in einem stillen Gebet zu verweilen. Die Messfeier wie die Segnung umrahmte der Musikverein Aletshausen mit der Schubert-Messe und spielte anschließend zur Unterhaltung auf, hatte doch der Burschenverein ein kleines Fest mit Essen und Trinken organisiert.

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