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10.10.2009

Ein Zeuge des Glaubens

Krumbach Papst Johannes XXIII. grüßte bei der Eröffnung des Zweiten Vatikanischen Konzils ganz besonders herzlich jene Bischöfe, die als Märtyrer Zeugnis für die christliche Botschaft abgelegt hatten. Sie hatten oft Jahre in Konzentrationslagern und Gefängnissen verbracht. Sie waren schrecklich misshandelt worden und hatten Folterungen überlebt. Einer von ihnen war der aus Lettland stammende Bischof Sloskans.

Als Boleslaus Sloskans 1893 im lettischen Tilgale geboren wurde, gehörte Lettland zum russischen Zarenreich. Nach Abschluss seiner Studien in St. Petersburg empfing er am 21. Januar 1917 die Priesterweihe. Im Herbst bei der Oktoberrevolution kamen die Bolschewisten an die Macht. Sofort setzte eine Kirchenverfolgung ein. Der Religionsunterricht wurde verboten, Kirchen geschlossen, Bischöfe und Priester verhaftet. Der junge Priester musste sofort in Petrograd die Pfarrei übernehmen. Die Bedingungen waren hart, aber Sloskans entging sämtlichen Verfolgungswellen. Dies hat neben seinem seelsorglichen Eifer eine Rolle gespielt, als Michel d'Herbigny, der 1926 von Nuntius Eugenio Pacelli in Berlin bei völliger Geheimhaltung zum Bischof geweiht worden war, ihn 1926 in Moskau zum Bischof weihte.

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