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Krumbach

20.11.2019

Ein guter Start für Krumbacher Jungunternehmer

Sind mit dem Ergebnis des Projekts zufrieden (von links): Bauminister Hans Reichhart, Sarah Settele und Marc Hettich, Birgit Schlutter, (je eine Silbermedaille), Bürgermeister Hubert Fischer, Barbara und Wolfgang Lambacher (Goldmedaille), Cima-Vertreter Christian Hörmann.
Foto: Hans Bosch

Welche Akzente die Stadt Krumbach mit einem Existenzgründerwettbewerb setzt.

Zum Start im Mai dieses Jahres war auch Bayerns Minister für Bauen, Wohnen und Verkehr, Dr. Hans Reichhart, gekommen. Zur Preisverteilung weilte er jetzt wieder im Krumbacher Rathaus, um die drei Sieger zu ehren. Dazwischen lag ein deutschlandweit erstmaliger Aufruf, mit außergewöhnlichen Geschäftsideen die Gründung einer eigenen Firma einzuleiten.

Die Bewerber sollten dafür von einem ganzen Netzwerk unterstützt werden. In Krumbach waren dies Banken, Steuerberater, Gewerbe- und Handelsverein sowie verschiedenste Einrichtungen, darunter die Industrie- und Handelskammer und die Handwerkskammer Schwaben. Sie alle waren bereit, die angehenden Geschäftsinhaber mit Rat und Tat bei diesem neuartigen „Ideenwettbewerb“ zu unterstützen. Die Koordination übernahm das Fachbüro Cima, mit dem die Stadt bereits seit drei Jahren zusammenarbeitet.

Wie sich jetzt bei der „Siegerehrung“ zeigte, gab es eigentlich nur Preisträger. Die Jury entschied sich für drei Unternehmer und vergab die Goldmedaille an Wolfgang Lambacher. Außerdem gab es zwei Silbermedaillen und zwar für Birgit Schlutter und Marc Hettich.

Lambacher stellt mit seinem zum Patent angemeldeten LW-System in der Robert-Steiger-Straße witterungsbeständige Zaunanlagen, Fußböden, Schiebetüren, Fensterläden und Geländer aus Edelstahl und Holz her. Selbstständig gemacht hat sich in der Babenhauser Straße Birgit Schlutter mit einem Nadelstübchen und bietet der wachsenden Zahl von Häkel- und Strickerinnen ein umfangreiches Sortiment.

Medienpädagogik und politische Bildung

Auf Medienpädagogik und politische Bildung spezialisiert haben sich Marc Hettich und seine Partnerin Sarah Settele, die in naher Zukunft in Krumbach ein Büro einrichten wollen. Das Projektziel, Jungunternehmer nach Krumbach zu holen oder auch Leerstände mit neuen Geschäftszweigen zu aktivieren, sei erreicht worden, wenngleich man sich mehr Echo und mehr Interessenten gewünscht hätte, so Christian Hörmann vom Büro Cima.

Aber auch die Stadtverwaltung zeigte sich zufrieden. Für Bürgermeister Hubert Fischer war es ein gelungener Versuch: „Die einzelnen Projektpartner zeigten eine Fülle von Ideen und Ratschlägen auf, die jetzt von den Kleinunternehmern genutzt werden sollen.“ Für ihn war deshalb klar: „Wir werden dieses Projekt wiederholen“, wobei er anklingen ließ, dass sich das eine oder andere verändern werde. Für Minister Reichhart hat Krumbach mit dem Projekt erneut bewiesen, eine Stadt zu sein, die „mutig immer wieder gute Ideen umsetzt“, was für ihn „eine tolle Sache“ ist. Cima-Sprecher Hörmann zeigte sich bereit, auch in Zukunft zusammen mit der Stadt „solch neue Ideen anzustoßen und erfolgreich abzuschließen“.

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