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Sitzung

20.12.2019

Ein ruhiges Jahr, aber viel auf den Weg gebracht

Im Verlauf der Jahresabschlusssitzung dankte 2. Bürgermeister Anton Atterer (rechts) auftrags des gesamten Gremiums für die loyale Zusammenarbeit mit dem Gemeindechef, der bei der nächsten Kommunalwahl nicht mehr zur Verfügung steht. Herbert Kubicek (links) habe die Gemeinde „hervorragend“ geführt.
Bild: Werner Glogger

Rückblick im Gemeinderat Ebershausen in weihnachtlicher Atmosphäre

Entgegen der vorangegangenen Zusammenkünfte im zu Ende gehenden Jahr bedurfte es bei der Jahresabschlusssitzung keiner bedeutenden Beschlüsse im Ebershauser Gemeinderat. Bürgermeister Herbert Kubicek wies zunächst auf eine erfolgreiche Seniorenarbeit in der Gemeinde hin und schlug vor, die verschiedenen Veranstaltungen, wie etwa den Seniorennachmittag mit einem Betrag von 150 Euro zu bezuschussen. Darüber gab es genauso keine Einwände, wie beim Vorhaben, im Kindergarten verschiedene Räume und Hausflur mit neuen energiesparenden Lampen auszustatten. Die kostenmäßige Grundlage bildet ein günstiges Angebot, das dem Rat vorlag.

Ferner wies Kubicek darauf hin, dass gegenwärtig im Kindergarten 24 Kinder betreut werden, 27 Plätze stünden zur Verfügung. Außerdem könnten in Breitenthal und im geplanten neuen Kindergarten in Deisenhausen einige Kinder aufgenommen werden. „Aber es ist schon bewundernswert, dass wir in unserer kleinen Gemeinde einen Kindergarten in dieser Größe betreiben können“.

Nicht unerwähnt ließ Kubicek den Fund eines toten kleinen Kälbchens im Gemeindegebiet. Dieser Vorfall sei wohl einmalig, nach der ordnungsgemäßen Entsorgung jedoch für die Gemeinde abgeschlossen, die Herkunft des Tieres sei noch nicht bekannt.

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Im Beisein der Partner der Ratsmitglieder und weiteren Bürgern aus der Einwohnerschaft, die zur Bewältigung der zahlreichen Aufgaben beitragen, erinnerte der Bürgermeister in seinem Jahresrückblick an durchgeführte Vorhaben und Projekte, die anstehen und zukunftsweisend sind. „Es war ein relativ ruhiges Jahr, aber wir haben viel auf den Weg gebracht“ lautete sein Resümee. Mit Blick auf die hohe Politik mit endlosen Debatten oder das nervige Gerangel zu einer Lösung im Brexit zeige, wie wichtig eine funktionierende Regierung sei, sagte Kubicek und verwies auf die vertrauensvolle und kooperative Zusammenarbeit im örtlichen Gemeinderat. In zwölf Sitzungen fassten die Gemeindevertreter viele Beschlüsse und stellten somit die Weichen für die anstehenden Maßnahmen. Hinzu kam die Teilnahme an weiteren Beratungen in der VG, vornehmlich in Anbetracht des gemeinsamen Bauhofes der sechs Mitgliedsgemeinden und mehrere Ortstermine.

Erfreulich sei die Entwicklung der Einwohnerzahl, die sich gegenwärtig auf 621 Personen belaufe. Das neue Baugebiet „Südöstlicher Ortsrand Ebershausen II“ könnte zu einem weiteren Aufwärtstrend beitragen. Die notwendigen Schritte zur baldigen Auftragsvergabe sind eingeleitet, sodass mit Abschluss der Erschließungsmaßnahmen Ende nächsten Jahres 13 Bauplätze zur Verfügung stehen. Abgeschlossen ist der Ausbau der Glasfaseranschlüsse im Ortsteil Waltenberg, für den nach Abzug der staatlichen Förderung der Gemeinde noch 70000 Euro Kosten verbleiben. Eine gute Ausstattung erfuhr der Kinderspielplatz mit Ergänzung und Neukauf von Spielgeräten, was einen Kostenaufwand von rund 20000 Euro erforderte. Als sehr nützlich werde sich für die Wintermonate das neue Salzsilo erweisen, das mit einem Kostenaufwand von 50000 Euro einschließlich Installation erworben wurde.

Nach den noch ausstehenden kleineren Restarbeiten verfügt die örtliche Wasserversorgung über die neueste Technik und ist somit top ausgestattet. Das habe leider seinen Preis, meinte Kubicek und begründete damit die Gebührenerhöhung bei der Wasserversorgung, die sich aus der Globalberechnung ergeben habe. Insgesamt habe man sparsam gewirtschaftet, was sich in den Rücklagen mit 1,6 Millionen Euro spiegele, die jedoch durch die Kostenbeteiligung an der Sanierung des Sportzentrums in Krumbach und am gemeinsamen Bauhof schrumpfen werden, befürchtet Kubicek. Lobende Worte fand er für die örtlichen Vereine, die gut geführt und engagiert die Sicherheit der Einwohnerschaft (Feuerwehr) gewährleisten, Kultur, Sport und dörfliche Gemeinschaft fördern. Weiter könne man sich auf die Gemeindearbeiter und Beauftragte für Wasser, Friedhof und andere gemeindliche Anlagen stets verlassen.

Dass die positive Entwicklung in der Gemeinde auch nach der nächsten Kommunalwahl im März 2020 weitergehe, war der abschließende Wunsch des Bürgermeisters. Den anschließenden weihnachtlichen Part bereicherten Ingrid Dreher und Margit Atterer mit Gedichten und Geschichten namhafter heimischer Autoren.

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