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Ein wichtiges Bekenntnis zur Klinik Krumbach

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Kommentar Von Peter Bauer
10.08.2019

Rund 19 Millionen Euro werden in der Krumbacher Klinik investiert. Warum dies in gesundheitspolitisch turbulenten Zeiten so wichtig ist.

Es sind turbulente Zeiten im Gesundheitsbereich. Mangel an Pflegekräften, immer weniger Hausärzte und kleine Kliniken, für die die Luft dünn wird. Allein diese Stichworte deuten an, welche Dimension die Probleme haben, die es in den kommenden Jahren zu lösen gilt.

Auch vor diesem Hintergrund wird sichtbar, wie bedeutend die jüngsten großen Investitionen und Projekte für die Krumbacher Kreisklinik und damit für die gesamte Region Mittelschwaben sind. Moderne Medizin hat ihren Preis, meist geht es bei Investitionen um Millionenbeträge. Doch wenn Kliniken modern und auf dem neuesten Stand bleiben wollen – und nur das macht ihr „Überleben“ möglich – dann ist es wichtig, solche Investitionen entschlossen anzugehen und entsprechende finanzielle Mittel bereitzustellen.

Neuer MRT für die Kreisklinik: Darüber freuen sich Klinikmanager Hermann Keller, Martina Huber (Leitende Medizinisch-technische Radiologieassistentin) und Radiologin Dr. Susanne Dürr (von links). Im Gegensatz zu einem Computertomograph (CT) arbeitet der MRT nicht mit Röntgenstrahlen, vielmehr kommen Magnetfelder zum Einsatz.
Bild: Peter Bauer

Ausführliche Informationen zu den großen Investitionen in der Krumbacher Klinik gibt es in folgender Geschichte:

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Neuer MRT und neues Ärztehaus für Krumbacher Klinik

Es ist erfreulich, dass der Landkreis Günzburg diesen Weg geht und glücklicherweise kann er sich dabei der Unterstützung durch den Freistaat Bayern sicher sein. Die jüngsten Großinvestitionen sind für die Krumbacher Klinik richtungsweisend. Für rund 12 Millionen Euro werden neue Operationssäle und eine neue Sterilisation eingerichtet, 1,8 Millionen Euro wurden in einen neuen MRT (der hoffentlich auch in absehbarer Zeit von Kassenpatienten ambulant genutzt werden kann!) investiert. Für etwa 5,5 Millionen Euro wird ein neues Ärztehaus eingerichtet – unter anderem mit den Schwerpunkten Urologie, Physiotherapie und Ergotherapie. Die Bindung zwischen der Klinik, niedergelassenen Ärzte und Therapeuten wird auf diese Weise intensiver, was alle Beteiligten stärkt und den Klinikstandort Krumbach weiter sichert. Zudem werden für Patienten bei Behandlungen „die Wege kürzer“, auch das ein wichtiger Vorteil.

Rund 380 Mitarbeiter sind beschäftigt

Mit etwa 380 Mitarbeitern ist die Klinik in Krumbach einer der bedeutendsten Arbeitgeber im Landkreis, sie ist ein Eckpfeiler für eine wohnortnahe medizinische Grundversorgung in der Region. Doch wer die Entwicklung in anderen Gebieten beispielsweise im Landkreis Neu-Ulm oder im Allgäu beobachtet, der sieht auch, mit welch einem rasanten Tempo es im Kliniksektor strukturelle Veränderungen geben kann.

So soll das neue Ärztehaus aussehen, das im Bereich der Krumbacher Kreisklinik gebaut wird. Investiert werden rund 5,5 Millionen Euro.
Bild: Jakob Architekten

Auch mit Blick darauf hat sich der Landkreis Günzburg mit der Ausrichtung seiner Kliniken frühzeitig in eine stabile Position gebracht. Die beiden Krankenhäuser in Günzburg und Krumbach kümmern sich in enger Zusammenarbeit um die medizinische Grundversorgung, dazu kommen spezialisierte Fachkliniken wie etwa in Ichenhausen. Diese Konstruktion hat sich inzwischen lange bewährt und hat auch so manche gesundheitspolitische Turbulenz überstanden. In der Gesundheitspolitik sind die Halbwertszeiten allerdings bekanntlich gering.

Im Bereich der Krumbacher Kreisklinik werden derzeit auch drei Operationssäle neu gebaut.
Bild: Peter Bauer

Auch mit Blick darauf sind Investitionen wie jetzt in der Krumbacher Klinik so bedeutend. Sie sind ein klares Bekenntnis zum Klinikstandort Krumbach und zur heimischen Region Mittelschwaben.

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