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Kötz

19.05.2018

Ein zusätzlicher Krankentransporter kommt

Die Johanniter werden ab Juli einen Krankentransportwagen am Kötzer Standort betreiben. Die gewonnene Ausschreibung sichere diesen für Jahre.
Bild: Bernhard Weizenegger

Warum die Johanniter den Zuschlag bei der Ausschreibung bekommen haben.

Nach einem neuen Gutachten für den Rettungsdienstbereich Donau-Iller wird auch für den Landkreis Günzburg die Reduzierung bei den Krankentransporten zumindest teilweise wieder rückgängig gemacht (wir berichteten). Für einen zusätzlichen Krankentransportwagen (KTW) haben nach Informationen unserer Zeitung die Johanniter vom Zweckverband bei der Ausschreibung den Zuschlag erhalten.

Das Fahrzeug wird am bestehenden Standort in Kleinkötz stationiert. Dafür werden dort drei neue Stellen geschaffen, die mit Rettungssanitätern besetzt werden. Im Dienst sein wird das Fahrzeug künftig montags, mittwochs und freitags von 17.30 bis 0.30 Uhr des Folgetages, dienstags und donnerstags von 17 bis 0.30 Uhr des Folgetages sowie samstags von 15.30 bis 22.30 und sonntags von 15 bis 20.30 Uhr.

Die zusätzlichen Kapazitäten werden ab Sonntag, 1. Juli, vorgehalten. Michael Rettenmaier, Mitglied des Vorstands im Regionalverband Schwaben der Johanniter, erklärt dazu auf Anfrage: „Wir freuen uns sehr über die gewonnene Ausschreibung und das uns entgegengebrachte Vertrauen. Der Gewinn der KTW-Ausschreibung sichert den Standort in Kleinkötz auf Jahre hinaus.“ Auch Zweckverbands-Geschäftsführerin Julia Lindner bestätigt die Information. Beim Auswahlverfahren, das aufgeteilt ist in die Kategorien Konzept und Kosten, hätten die Johanniter beim Konzept „geringfügig weniger Punkte“ bekommen als der einzige Mitbewerber, der nach Informationen unserer Zeitung das Rote Kreuz war. Bei den Kosten erhielten die Johanniter die Maximalpunktzahl und somit insgesamt die meisten Punkte. Die Mindestanforderungen hätten beide Bewerber erfüllt. Die Verteilung der Schichten sei im Gutachten so empfohlen worden, sie könnten sich aber auch noch ändern, wenn die Praxis zeigt, dass dies nötig ist.

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