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Dienstjubiläum

18.07.2018

Eine Ehrung für den Bürgermeister

2. Bürgermeister Michael Maier (links) erwähnte zu Beginn der letzten Marktratssitzung die eben vollendeten vier Jahrzehnte im öffentlichen Dienst, die erster Bürgermeister Anton Birle geleistet hat und überreichte ihm dafür eine Urkunde vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales.
Bild: Peter Voh

Seit 40 Jahren arbeitet Anton Birle aus Schönebach im öffentlichen Dienst. 2002 wurde er Ziemetshauser Rathauschef

Bürgermeister Anton Birle hatte bei der jüngsten Marktgemeinderatssitzung die Tagesordnung gerade verkündet, als ihm Zweiter Bürgermeister Michael Maier kurz ins Wort fiel. Der hatte die Markträte zu Beginn der Sitzung darüber informiert, dass Birle am 10. Juli genau vierzig Jahre im öffentlichen Dienst tätig ist. Als stetiger Diener der Bürger, so Maier, hat Birle seine Laufbahn als Kommunalbeamter 1978 bei der Verwaltungsgemeinschaft Ziemetshausen im Kassendienst in der Kämmerei begonnen. Nach drei Jahren wechselte er nach Diedorf, wo er die Gemeindekämmerei übernehmen konnte. Nach mehr als zwei Jahrzehnten umfassender Erfahrung dort bewarb er sich bei den Kommunalwahlen im Jahr 2002 um den Posten des Ersten Bürgermeisters in Ziemetshausen und gewann die Wahl klar. Seitdem leitet der gebürtige Schönebacher die Marktgemeinde mit viel Geschick. Michael Maier gratulierte dem Gemeindeoberhaupt zu diesem Jubiläum und überreichte ihm unter dem Beifall der Markträte eine entsprechende Urkunde des Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales. Für Anton Birle kam diese Ehrung doch überraschend, in seinen Dankesworten konnte er den Anwesenden nur versichern, dass er seine verantwortungsvolle Arbeit stets gern ausgeübt habe und sich so immerfort als Diener der Bürger gefühlt habe.

Nachdem es am Übergang der Schellenbacher Straße von der Wallfahrtskirche Maria Vesperbild Richtung Lindenallee und umgekehrt vom östlichen Parkplatz her immer wieder zur Gefährdung von Fußgängern kommt, weil viele Autofahrer nicht entsprechend vorsichtig fahren, hat man sich gemeinsam mit der Polizei entschlossen, die Geschwindigkeit in der Schellenbacher Straße von der Abzweigung der Umgehungsstraße GZ 2 bis zum Michaeliweg auf Tempo 30 zu begrenzen. Alle Räte haben dem zugestimmt, die Geschwindigkeitsbegrenzung gilt ab sofort.

Die Rechnungsprüfung für 2016 konnte aus unterschiedlichen Gründen erst verspätet erfolgen, Stellungnahmen der Prüfer dazu wurden in der Sitzung behandelt. Trotz Beanstandungen hie und da konnte der Prüfungsvorsitzende Edwin Räder ein stets gutes Einvernehmen mit der Verwaltung hervorheben. So konnte das Ergebnis der Jahresrechnung nach nochmaliger Bekanntgabe der Abschlusszahlen aus dem Haushalt 2016 festgestellt und von allen Räten anerkannt werden.

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Zum finalen Breitbandausbau für das schnelle Internet in den noch nicht angeschlossenen Ortsteilen und Randgebieten hat lediglich die Deutsche Telekom ein Angebot abgegeben. Die der Gemeinde demzufolge nach Abzug der zu erwarteten Zuschüsse verbleibenden Kosten von etwa 80 000 Euro werden in den Haushalt für das kommende Jahr eingestellt. Wermutstropfen: eine Realisierung für die betroffenen Gemeindegebiete wird erst im Laufe von 36 Monaten in Aussicht gestellt.

Beim Baubeginn zum barrierefreien Zugang des Rathauses ist man überraschend auf Probleme bezüglich der Beschaffenheit des Fundamentes für Anbau und Aufzug gestoßen. Laut Bürgermeister Birle mussten zusätzlich Bohrpfeiler in den Untergrund eingebracht werden. Dies schlägt mit Mehrkosten von 24 000 Euro zu Buche und wird die Fertigstellung geringfügig verzögern.

Bezüglich künftiger Abwehrmaßnahmen von starkem Fließwasser als Folge von Starkregen und darauf folgendem Hochwasser in einigen Anwesen der Meierhofstraße in Muttershofen wird derzeit als erste Maßnahme ein bestehender Feldweg zu einem Überlaufbecken tiefer gelegt. Weitere nachhaltige Maßnahmen sollen in Gesprächen mit dem Amt für Land-wirtschaft und den Anwohnern erörtert und auf einer der nächsten Sitzungen behandelt und beschlossen werden.

Als besonders hervorzuhebenden Punkt unter Sonstiges erwähnte Marktrat Karl Miller den ehrenwerten Einsatz von Kollegin und Kulturreferentin Sandra Vihl, die zur bevorstehenden Ferienzeit der Kinder mit ihren Helferinnen und Helfern und vielen Unterstützern wieder ein beachtenswertes Programm für die Kinderkulturtage erarbeitet und zusammengestellt hat. Von Affenfelsen nahe dem Bodensee, Allkampfschule oder (Gut) Aiderbichl, über Feuerwehr, Gartenbau- und Heimatverein zu Probeschießen, Schnuppertennis und vielen Aktivitäten beim TSV bis hin zu Wakeboarden und Zumba befindet sich nahezu alles im Angebot, was Kinderherzen erfreuen kann. Das vollständige Programm steht im Zusamtalblättle der VG und kann im Rathaus angefragt werden.

Alle Markträte zollten ihrer Kollegin großen Beifall für ihr Engagement und dieses umfangreiche Kulturangebot. (vop)

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