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Krumbach

12.07.2018

Eine Krumbacher Schule steht Kopf

Den Unterricht einmal ganz nach den eigenen Interessen mitgestalten - dieser Traum wurde für Schüler der Mittelschule Krumbach an zwei Tagen wahr.

Handlungs- und Schülerorientierung stehen bei den sportlichen, kulinarischen, musikalischen und kulturellen Aktionen im Vordergrund.

Projekttage an der Mittelschule Krumbach. Das bedeutet: Den Unterricht einmal ganz nach den eigenen Interessen mitgestalten – dieser Traum wurde für Schüler der Mittelschule Krumbach an zwei Tagen wahr. So unterschiedlich die Vorlieben der Jugendlichen bekanntlich sind, so vielfältig waren demnach auch die 26 Angebote, aus denen ausgewählt werden konnte. Dafür wurden alle Klassenverbände der Jahrgangsstufen fünf bis zehn komplett aufgelöst und nach Projektgruppen neu eingeteilt.

Eine davon zog es zum Klettern in die neue Kletterhalle des DAV Krumbach. Dort lernten die Jugendlichen unter anderem, sich selbst richtig in ein Seil einzubinden, aber auch ihren Kletterpartner so zu sichern, dass er nach einer anstrengenden und aufregenden Route aus zwölf Metern Höhe wieder unverletzt auf den Boden abgelassen werden kann.

Am zweiten Tag stand die Block-hütte in Augsburg auf dem Programm. Dort wurde in Absprunghöhe über weichen Matten „gebouldert“ was die Finger hielten. Neben einer Reihe weiterer Sportangebote, wie etwa Wasserski, Beachvolleyball, DFB-Fußball-Abzeichen, Fitnessstudio, Geocaching oder einer Fahrradtour, ließen verschiedene Exkursionen die Schülerherzen höherschlagen. So fuhr eine Gruppe ins Allgäu, um die Starzlachklamm zu bezwingen. Eine weitere machte im Legoland erste Erfahrungen im Programmieren von Robotern. Wieder andere Schülergruppen erkundeten einen Bauernhof, einen Bienenlehrpfad, die Freiwillige Feuerwehr, das Heimatmuseum und die Stadtbücherei Krumbach oder den Augsburger Zoo.

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Wer nun denkt, dass die Mittelschule selbst an diesen Tagen sicherlich wie verlassen dalag, der irrt. Auch innerhalb des großzügig angelegten Schulzentrums herrschte ein reger Betrieb: Während aus dem einen Klassenzimmer die Trommeln des Rhythmusworkshops erklangen und ein zweites für das Schwarzlichttheater bereits komplett verdunkelt war, drangen aus den Schulküchen verführerisch exotische Düfte.

Auch alle Computerräume und die neuen Touchscreens waren im Dauereinsatz: Eine Projektgruppe begab sich auf eine Reise durch die Weiten des Internets, bei einer anderen galt es, aus den gemachten Bildern eine Foto-Story zu gestalten. Das Experimentieren mit einer Bildbearbeitungssoftware, sowie die Erstellung eines eigenen Hörspiels waren ebenfalls Themen, die die Jugendlichen mit Begeisterung aufgriffen.

Vor allem für ältere Schülerinnen war der Kurs Babysitten (mit Erwerb eines Zertifikats) eine tolle Möglichkeit, das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden.

Viel zu schnell gingen die beiden Tage zu Ende und manch einer hätte diesen besonderen Unterricht gerne noch bis in den Abend hinein verlängert. (zg)

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