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Burgau

05.09.2019

Eine Krumbacherin beim Skateboardkurs in Burgau

Anna
3 Bilder
Klartexterin Anna Müller hat sich als Skateboardfahrerin versucht.
Bild: Anna Müller

Klartexterin Anna Müller aus Krumbach hat sich in Burgau bei Trainer Benjamin Ali aufs Skateboard gestellt. Wie es ihr dabei erging und was sie alles gelernt hat.

Skateboarden wird 2020 in Tokio zum ersten Mal eine olympische Disziplin. Und in Burgau gibt es einen Skateboardkurs. Warum also nicht mal diese Art der Fortbewegung ausprobieren? Nichts wie hin, dachte ich mir. Höchste Zeit, das Skateboarden selbst auszuprobieren. Der Trainer, Benjamin Ali, der den Kurs leitete, skatet selbst schon seit über 27 Jahren. Er sollte sich also auskennen. Er brachte an diesem Nachmittag auch tatsächlich 17 Anfängern das Skateboardfahren näher. In Burgau wird derzeit außerdem an einer Vereinsgründung gearbeitet. Diskutiert wird auch die Erneuerung des Skateparks und der Neubau einer Skatehalle.

Aber wieder zurück zum Skateboarden: Bei sehr schwülen Temperaturen trafen wir alle auf dem Skateplatz ein. Dieser war mit vielen hohen Rampen ausgestattet, die mir dann doch etwas Angst bereiteten. Bevor wir jedoch überhaupt auf unsere Boards stiegen, mussten wir einige Sicherheitsvorkehrungen treffen. Wir zogen Helme auf und Knie-, Hand- und Ellenbogenschützer an. Nachdem wir Namensschilder bekommen hatten und kurz einige andere Dinge geklärt wurden, fing unser Kurs richtig an.

Es ist nicht leicht, das Gleichgewicht zu halten

Zuerst lernten wir, wie man überhaupt auf dem Skateboard steht. Das war ehrlich gesagt schon schwerer als gedacht. Danach wurde uns das Vorwärts-Bewegen beigebracht und dann wurde uns noch erklärt, wie man mit dem Board bremst. Eine weitere Kursteilnehmerin und Freundin von mir, Selina Mussinger (15), meinte: „Das Fahren ist ziemlich schwer, denn mit nur einem Bein auf dem Board das Gleichgewicht zu halten und dann noch mit dem anderen Fuß anzuschieben, ist gar nicht so leicht, wie es immer aussieht.“

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Die Rampen sahen zunächst nicht sehr vertrauenerweckend aus. Mit Unterstützung klappte allerdings auch die Fahrt hier.
Bild: Anna Müller

Nachdem wir das eine Weile geübt hatten, ging es ans Kurvenfahren. Dabei muss man sein Gewicht auf dem Skateboard so verlagern, dass es eine Kurve fährt. Ein kleiner Tipp dazu: Man sollte mit dem Arm in die Richtung zeigen, in die man fahren will, und schon geht es viel leichter. Das erforderte allerdings schon etwas mehr Übungszeit. Aber nach einer Weile klappte das Kurvenfahren auch ganz gut.

So schnellt das Board in die Hand

Tatsächlich trauten wir uns auch schon an ein paar Tricks. Zum einen lernten wir, wie man, um cool zu wirken, sein Board mit dem Fuß so tritt, dass es nach oben in die eigene Hand schnellt. Außerdem wurde uns noch folgender Trick beigebracht: Man verlagert sein Gewicht so auf einen Fuß, dass das Board auf der anderen Seite nach oben geht. Weiter verlagert man sein Gewicht so, dass man sich mit dem Board dreht. Das war für mich der schwierigste Teil des Kurses. Und ganz ehrlich, ich kann es bis jetzt nicht wirklich. Nach einer kurzen Pause kam dann für mich der Höhepunkt des Tages. Wir durften in einer „Mini-Ramp“ fahren. Das klappte nur mithilfe der Trainer, aber es hat trotzdem am meisten Spaß gemacht.

Skateboarden sieht so leicht und locker aus, ist es aber gar nicht. Selbst die Fahrt geradeaus will gelernt sein. Mehrere Jugendliche und Kinder haben sich in Burgau von Trainer Benjamin Ali Tipps zum richtigen Skaten geben lassen, darunter unsere K!ar.Texterin Anna Müller.
Bild: Anna Müller

Abschließend kann ich sagen, dass es ein echt gelungener Nachmittag war. Auch meine Freundin Selina sagte abschließend: „Ich hätte nicht gedacht, dass Skateboardfahren so viel Spaß macht. Vielleicht lege ich mir sogar bald mein eigenes Skateboard zu.“

Somit waren wir beide uns einig, dass wir von nun an öfter zusammen Skateboard fahren werden. Da ich bereits mein eigenes Skateboard besitze, wollen wir definitiv oft zusammen fahren, solange das Wetter noch schön ist.

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