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Thannhausen

16.11.2017

Eine Lösung für die Thannhauser Dreifachsporthalle

Die Dreifachturnhalle der Mittelschule in der Stadt Thannhausen wird saniert. Die Stadt wird sich an den Mehrkosten für Tribüne, Lüftungsanlage und Auslegung der Beleuchtung beteiligen.
Bild: Peter Wieser

In welcher Form sich die Stadt an den Mehrkosten beteiligt und welches Konzept für die Dreifachsporthalle vorgesehen ist.

Die Dreifachsporthalle der Mittelschule Thannhausen soll im Rahmen ihrer Generalsanierung nicht als temporär nutzbare Versammlungsstätte ausgestattet werden, aufgrund erheblich höherer Kosten ist eine rein schulische Nutzung geplant. Die aktuelle Entwurfsplanung des Schulverbands beinhaltet jedoch Komponenten, die vor allem bei schulischen Veranstaltungen, aber auch in Bereich des Breitensports, dienlich wären. Nach Auffassung der Regierung von Schwaben seien diese jedoch nicht förderfähig.

Stadtbaumeister Stephan Martens-Weh gab in der Sitzung des Thannhauser Stadtrats einen Überblick über die Mehrkosten: Die für die Erneuerung der Tribüne betrügen 82 600 Euro brutto. Nicht zu vergessen sei der Abbruch der alten Tribüne in Höhe von 11 000 Euro – aufgrund ihres Zustands sei derzeit nur noch eine eingeschränkte Nutzung möglich. Für die Auslegung der Beleuchtung auf die Durchführung von Wettkämpfen kämen 15000 Euro hinzu, für eine für eine Besucherzahl von 200 Personen ausgelegte Lüftungsanlage würden weitere 40 000 Euro anfallen.

Damit stellte sich die Frage: Wird sich die Stadt Thannhausen an den Mehrkosten beteiligen? Auch mit dem Landkreis sei man im Verhandeln, so Bürgermeister Georg Schwarz (CSU).

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SPD-Fraktionsvorsitzender Gerd Olbrich sah in einer freiwilligen Beteiligung in Höhe von 20 000 Euro durch die Stadt Thannhausen eine faire Antwort auf die Frage des Schulverbands. Josef Merk (CSU) hielt den Betrag ebenfalls für angemessen: Es diene dem Interesse der Stadt. Der Beschluss über eine freiwillige Beteiligung in Höhe von 20000 Euro erfolgte einstimmig.

Notfallbetreuung: Zwischen dem Landkreis, der Stadt Günzburg sowie allen Gemeinden im Landkreis soll eine Zweckvereinbarung über die Finanzierung und den Betrieb einer psychosozialen Notfallversorgung für Einsatzkräfte der Feuerwehren geschlossen werden.

Speziell ausgebildete Feuerwehrkameradinnen und -kameraden begleiten diese bei der Verarbeitung psychischer Belastungen nach schwierigen Einsätzen. Jede teilnehmende Gemeinde zahlt dabei einen Betrag in Höhe von drei Euro je aktiven Feuerwehrdienstleistenden in eine Art Fonds ein.

Ist dieser erschöpft, wird ein weiterer vorher festzulegender Satz erhoben. Die Stadt Thannhausen wird dafür zunächst einen Betrag in Höhe 250 Euro leisten. Auch wenn Einsätze im Nachhinein regelmäßig durchgesprochen würden: „Nichtsdestotrotz braucht man manchmal professionelle Hilfe“, so Bürgermeister Georg Schwarz.

Institutionen, wie Wasserwacht, Rotes Kreuz oder THW, seien ähnlich mit einbezogen, jedoch über eine andere Schiene, beantwortete der Bürgermeister die Frage von Alois Held (CSU). Es sei wichtig, dass eine einheitliche Vereinbarung getroffen werde, meinte CSU-Fraktionsvorsitzende Monika Wiesmüller-Schwab, während der Vorsitzende der Freien Wähler Albert Kytka hinzufügte: Es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, sich um das Wohl der Feuerwehraktiven zu sorgen.

Ratsinformationssystem: Weiter informiert Bürgermeister Schwarz über das inzwischen eingerichtete Ratsinformationssystem. Sitzungsladungen seien allerdings nach wie vor brieflich zuzustellen. Das sei eben Bürokratie.

Weitere Punkte: Auch das angestrebte Modell eines City-Managers in Verbindung mit einer GbR werde so nicht funktionieren. Laut Aussage des Landratsamts dürfe Thannhausen keine GbR gründen.

Bezüglich einer Ladestation für E-Bikes lägen inzwischen seitens der LEW Beispiele vor, im Bauausschuss soll noch der Standort geklärt werden. Aufgrund der fachlichen sowie der zeitlichen Komponente habe man die Erstellung eines Schulwegeplans vergeben, informierte Bürgermeister Schwarz auf die beiden Anfragen von Monika Wiesmüller-Schwab.

Stefan Herold (SPD) fragte nach dem momentanen Sachstand beim Thannhauser Freibad. Nach einer massiven Algenblüte musste es in diesem Jahr geschlossen bleiben. Bürgermeister Georg Schwarz sprach von einer sehr positiven Entwicklung, das Bad im nächsten Sommer möglicherweise wieder nutzen zu können.

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