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Feierlichkeit

06.06.2016

Eine Stätte des Friedens

In einem feierlichen Gottesdienst weihte Weihbischof Anton Losinger am Freitag Altar und Ambo in der neugestalteten Mutterhauskapelle. Rechts daneben: Geistlicher Direktor Walter Merkt.
Bild: Peter Wieser

In der neu gestalteten Mutterhauskapelle im Dominikus-Ringeisen-Werk wurde der neue Altar geweiht

Er ist schlicht, aber dennoch edel, der Altar aus Eichenholz in der Mutterhauskappelle. Der Ambo daneben, der Tisch des Wortes neben der Marienstatue, ist von derselben Einfachheit. Die neugestaltete Kapelle strahlt Ruhe aus. Vielleicht ist es gerade die Schlichtheit, die dies bewirkt. Auch die Meditationskapelle mit dem Bildnis des heiligen Franziskus und dem Meditationsaltar aus Olivenholz erstrahlt in neuem Glanz. Der Olivenbaum ist das Symbol für Lebenskraft, Frieden und Hoffnung.

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Als ein fast mystisches Ereignis nannte Geistlicher Direktor Walter Merkt die Weihe des Altars, an dem man im Zentrum des Mutterhauses die Eucharistie feiern dürfe. Gleichsam einer Nabe in einem Rad werde diesem mit der Weihe wieder das Herz gegeben.

Für das Volk Israel wäre eine Zeit ohne Altar, ohne den religiösen Mittelpunkt Gottes das Schlimmste gewesen, was einem Volk passieren könne. Der Weihbischof erinnerte an den Heiligen Vinzenz von Paul und an Mutter Teresa, die im September heiliggesprochen wird: „Gottesliebe und Nächstenliebe gehören zu uns.“ Der Altar sei für immer der Tisch des Herrn, eine Stätte des Friedens.

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Nachdem Weihbischof Anton Losinger den Reliquienstein auf den Altar gelegt hatte, segnete er diesen mit dem Besprengen von Weihwasser und der Salbung mit heiligem Chrisam. Anschließend folgte das Verbrennen von Weihrauch, von Alters her Zeichen des zu Gott aufsteigenden Gebetes, und das Anzünden der Dochte. Vom Licht der Osterkerze entzündete der Weihbischof am Altar drei Kerzen – zum ersten Mal wurden an ihm nun die Gaben zur heiligen Eucharistie bereitet. Auch der neu gestaltete Tabernakel wurde gesegnet und das Ewige Licht entzündet. Anschließend überreichte er die vom Bischöflichen Ordinariat erstellte Urkunde an Geistlichen Direktor Walter Merkt.

Nach dem Gottesdienst, der feierlich vom Schwesternchor der St. Josefskongregation mitgestaltet wurde, dankte Generaloberin Sr. Edith Schlachter allen denen, die in den vergangenen beiden Jahren an der Neugestaltung der Mutterhauskapelle mitgewirkt hatten. Jetzt sei sie barrierefrei und die Besucher seien nahe am Altar: „Sie ist schön geworden.“ Auch Weihbischof Anton Losinger gratulierte für den schönen und guten Schritt, sprach aber auch seine Bewunderung für den liturgischen Dienst aus – und für die „Stätte des Friedens“, wie er sagte.

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