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Ziemetshausen

03.12.2020

Eine Ziemetshauserin backt leckere Maronen- und Tannenbäumchen

Anne Klimm backt in ihrer Küche in Ziemetshausen. Im Zuckerguss ist sie mit Maronen-Tannenbäumchen vertreten.
Bild: Elisabeth Schmid

Plus Anne Klimm aus Ziemetshausen backt leidenschaftlich gern. Welches schmackhafte Rezept sie im Rahmen unserer Zuckerguss-Reihe empfiehlt.

Schon immer las Anne Klimm aus Ziemetshausen gerne den Zuckerguss, das Rezeptheft der Augsburger Allgemeinen. Jedes Jahr fand sie spannende Rezepte, die sie nachbacken konnte. Am liebsten probiert sie die entstandenen Kuchen, um sie dann, wenn sie ihr schmecken, auch zu backen. So wie etwa voriges Jahr: Im Zuckerguss war ein Rezept mit Maronen- Tannenbäumchen. Die Nachbarin buk welche und Anne Klimm durfte probieren. Welche Idee dabei entstand.

Daraufhin hatte sie die Idee, auch welche zu backen, aber in ihrer eigenen Version. Die Maronen-Tannenbäumchen in eigener Variante waren ihr gut gelungen. Das meinte auch die Jury vom Zuckerguss. So kam ihr Rezept in die Zeitschrift. Sie hat sich vorgenommen, auch weiterhin bei Zuckerguss mitzumachen.

Sie backt schon seit ihrer Kindheit

Anne Klimm backt schon seit ihrer Kindheit. Sie wurde am 16. September 1957 in Thannhausen geboren und wohnt jetzt mit ihrem Mann in Ziemetshausen. Ihre vier Kinder sind schon aus dem Haus, das letzte gerade vor zwei Wochen. Sie arbeitet einmal in der Woche im Büro beim betreuten Wohnen. Jede Woche gibt es bei ihr selbst gebackenen Kuchen. Die ersten Lebkuchen wurden schon zum Kaffee genossen. „Ich finde Lebkuchen oder trockener Kucken passen einfach hervorragend zu Kaffee“, erklärte sie schmunzelnd.

Auch eine Vorliebe für Obstkuchen und Torten

Anne Klimm backt alles, was zu Weihnachten anfällt, Stollen, Plätzchen und vieles mehr. Auch Obstkuchen oder Torten backt sie gerne. Anne Klimm ist sehr sportlich, sie spielt Tennis, walkt oder macht Skigymnastik.

„Leider bin ich bei den sportlichen Aktivitäten durch Corona etwas eingeschränkt. Aber walken geht auf jeden Fall“, meinte sie. „Ich finde, die Rezepte kann man alle gut nachbacken oder auch nachkochen. Sie gelingen immer. Das ist super“, freute sie sich.

Das Rezept: Maronen Tannenbäumchen

Zutaten: (circa 90 Tannenbäumchen) 100 g vorgekochte Maronen (vakuumverpackt), 50 ml Milch, 1 Tl Lebkuchengewürz, ½ Tl Zimt, 225 g Mehl, 175 Margarine, 60 g Zucker.

Verzierung: 150 g Zartbitterkuvertüre, 50 g gemahlene Pistazien, circa 50 g kleine Silbersternchen.

Zubereitung: Für den Teig Milch in einen Kopftopf geben und die Maronen darin für circa 5 Minuten bei mittlerer Hitze weich kochen und abkühlen lassen. Lebkuchengewürz und Zimt dazugeben und die Masse mit einem Stabmixer pürieren. Margarine, Zucker und Mehl dazugeben und alles mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zu drei circa 2 cm dünnen Rollen formen und diese etwa eine Stunde kalt stellen.

Die Unterseite des Kegels flach drücken

Den Backofen auf 180˚C Umluft vorheizen. Von einer Teigrolle ein kleines Stück abnehmen und daraus zuerst eine Kugel (circa 2 cm Durchmesser hoch) formen. Aus dieser Kugel anschließend einen Kegel (circa 2 cm hoch) formen. Die Unterseite des Kegels flach drücken. Mit dem restlichen Teig genauso verfahren. Alle Bäumchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech stellen und im vorgeheizten Ofen etwa 15 Minuten backen. Dann abkühlen lassen. Die Kuvertüre nach Packungsanweisung schmelzen und die Tannenbäumchen damit überziehen. Dabei von unten einen Rand mit ungefähr 0,5 cm frei lassen. Auf die feuchte Kuvertüre die gemahlenen Pistazien streuen und die kleinen Sternchen darauf verteilen.

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