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Billenhausen

26.01.2018

Eine neue Perspektive für den Billenhauser Kindergarten

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2 Bilder
Kindergartenleiterin Mathilde Schlosser im neuen Mehrzweckraum des Billenhauser Kindergartens, der allmählich Gestalt annimmt.
Bild: Peter Bauer

Ab September stehen weitere 22 Plätze zur Verfügung. Bürgermeister Fischer sieht in Billenhausen auch neue Möglichkeiten für Eltern aus der Kernstadt.

Rund 24 Jahre arbeitet Leiterin Mathilde Schlosser im Kindergarten St. Leonhard in Billenhausen. In Sachen gesellschaftlicher Wandel hat sie so einiges erlebt und sie erinnert sich auch an die Zeit vor etwa 15 Jahren, als die Frage im Raum stand, ob sich der kleine Kindergarten überhaupt noch halten kann. Ein Kindergarten, der nicht mehr gebraucht wird? Das ist kaum mehr vorstellbar in einer Zeit, in der Plätze in Kindertagesstätten gefragt sind wie nie zuvor. So liegt die jüngste Entwicklung des Billenhauser Kindergartens ganz im Trend. 28 Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren werden bislang dort betreut. Ab September sollen 50 Plätze zur Verfügung stehen.

Im Mai vergangenen Jahres war mit den Bauarbeiten begonnen worden. Die Arbeiten – das ist eine Kombination aus Sanierung und Neubau. Unter anderem wird für den Kindergarten auch ein Mehrzweckraum installiert. In dem Gebäudekomplex, der im Pfarrer-Egger-Weg entsteht, wird ferner das neue Dorfgemeinschaftshaus eingerichtet. Dieses wird auch von mehreren Billenhauser Vereinen genutzt. Künftig sollen dort, wie Bürgermeister Hubert Fischer im Gespräch mit unserer Zeitung erläutert, die Bürgerversammlungen stattfinden. Die Stadt stelle im Gebäude die Räumlichkeiten zur Verfügung, die Vereine würden für die weitere Ausstattung sorgen, sagt Fischer. Für das Projekt Kindergarten/Dorfgemeinschaftshaus wird laut Bürgermeister Fischer und Tobias Handel, Leiter des Bereichs Hochbau im Stadtbaumamt, mit Kosten von 2,46 Millionen Euro gerechnet. Für den Bereich Dorfgemeinschaftshaus gibt es über das Amt für Ländliche Entwicklung einen Zuschuss von 235000 Euro aus dem sogenannten ELER-Förderprogramm. Der Bereich Kindergarten wird möglicherweise mit 500000Euro bezuschusst.

Derzeit sind die Kinder im Pfarrstadel untergebracht

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Wie Mathilde Schlosser berichtet, würden den Billenhauser Kindergarten (derzeit sind die Kinder im Pfarrstadel untergebracht) immer wieder auch Kinder aus Krumbach oder Attenhausen besuchen. Fischer kann es sich gut vorstellen, dass auch Eltern aus dem Krumbacher Norden ihre Kinder im Billenhauser Kindergarten unterbringen. Mit der Erweiterung von 28 auf 50 Plätze wird es im runderneuerten Billenhauser Kindergarten dann zwei Gruppen geben. Für die zweite Gruppe sind deutlich erweiterte Öffnungszeiten, bis 15 oder gar 16 Uhr, angedacht. Dies werde am Bedarf ausgerichtet. Bürgermeister Fischer sagt, dass erweiterte Öffnungszeiten bei Eltern zunehmend gefragt seien.

Krumbach hat in den vergangenen Jahren massiv in neue Kita-Plätze investiert. Im Bereich der Kinderbetreuung gibt es in Krumbach und in den Ortsteilen aktuell 540 Plätze. Davon entfallen auf den Bereich Kindergarten 386 Plätze. Krippenplätze sind es insgesamt 90. Im Hort stehen 64 Plätze für Schulkinder zur Verfügung. Fischer hat wiederholt erklärt, dass man mit Blick auf die Entwicklung des großen Baugebiets in Niederraunau dort die Erweiterung des Kindergartens angehen müsse. Diskutiert wurde zuletzt auch über eine Erweiterung des Kinderhorts.

Der Bedarf an Kita-Plätzen sei zur Zeit gedeckt, sagt Fischer. Aber der Bedarf nehme immer mehr zu. So freue er sich über die jüngste Entwicklung des Billenhauser Kindergartens, der auch Eltern aus der Kernstadt neue, erweiterte Möglichkeiten biete.

Weitere Informationen zum Billenhauser Kindergarten bei Mathilde Schlosser unter 0160/92079005.

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