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12.03.2009

"Endlich kann der Bus früher losfahren"

Krumbach/Babenhausen Drängeleien an den Türen, überfüllte Busse und Streit um Sitzplätze: Jeder Schüler, der morgens oder mittags auf den Bus angewiesen ist, kann ein Lied davon singen.

Damit sich daran etwas ändert, hat das Krumbacher Simpert-Kraemer-Gymnasium für seine 258 Fahrschüler aus Richtung Babenhausen ein Pilotprojekt ins Leben gerufen. Sarah Bayer und Julia Hennig haben zusammen mit anderen Lehrkräften sich der Probleme der Schüler angenommen und diese analysiert. Anschließend wurde von den Schülern eine Busordnung erarbeitet.

Einsteigen geübt

Gestern morgen wurde in Krumbach das Einsteigen in den Bus geübt. Zwei Polizisten, die das Training begleiteten, waren enttäuscht: Skurrilerweise, weil die Schüler schon beim ersten Mal einwandfrei in den Bus eingestiegen waren. Ein zweiter Versuch erübrigte sich damit.

"Endlich kann der Bus früher losfahren"

Die Ordnungshüter befürchteten, dass der Lerneffekt ausbliebe. Die Schüler zeigten damit aber, dass sie eigentlich ganz genau wissen, wie sie es eigentlich machen müssten.

Die Begleiter stellen sich vor

Im Anschluss stellten sich die frisch geschulten Busbegleiter den Schülern vor. "Damit endlich Ordnung herrscht", sagte Felix aus der K 12, habe er sich zum Busbegleiter schulen lassen.

Die neun Schüler der elften und zwölften Klasse haben in drei Übungsstunden mit der Krumbacher Polizei vor allem durch Rollenspiele gelernt, wie sie Konflikte schlichten können.

Das schätzt auch Valentina (11e): "Wir wissen jetzt, wie wir bei Streit unparteiisch eingreifen können. Die Busbegleiter sollen die Busordnung in die Realität umsetzen, damit sie die jüngeren Schüler zum Vorbild nehmen können. Jenny (11e) freut sich vor allem über eines: "Endlich kann der Bus schneller losfahren!"

Um weitere Probleme zu beheben, will jetzt der Elternbeirat an besonders brisanten Haltestellen in Krumbach Leitgeländer installieren lassen. Außerdem sollten die Kinder mittags nach Möglichkeit mit dem zweiten Bus nach Babenhausen fahren.

Im Frühbus

Der erste Bus sei vor allem für die "Greuther" Kinder, da diese sonst ihren Anschlussbus in Babenhausen nicht mehr rechtzeitig erreichen. Außerdem wird das Busunternehmen Brandner von Zeit zu Zeit, wenn das Personal ausreicht, einen Busbegleiter im Frühbus mitschicken.

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