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Technik

19.12.2020

Endlich schnelles Internet

Die Baumaßnahmen der Telekom für den Ausbau der Breitbandversorgung im Markt Ziemetshausen und Ortsteilen ist fertig

Mit großer Befriedigung konnte Bürgermeister Ralf Wetzel auf der jüngsten Sitzung des Marktgemeinderates die Fertigstellungsmitteilung der Deutschen Telekom zum Abschluss der Baumaßnahme für den Ausbau der Breitbandversorgung im Markt Ziemetshausen und seinen Ortsteilen verkünden.

So sind jetzt nahezu alle Netzanschlüsse mit mindestens 30, überwiegend jedoch mit 50 MBit pro Sekunde Leistung bis zum Verteilerkasten hin versehen, die Bürger können sich über einen ordentlichen und zeitgemäßen Internetanschluss freuen. Die Ortsteile Muttershofen, Uttenhofen und Vorderschellenbach verfügen je nach Wohnlage über 50 MBit/s, mindestens aber über 30 MBit/s. Bauhofen, Hellersberg und Lauterbach sowie Ziemetshausen selber sind mit mindestens 50 MBit/s ausgerüstet. Roppeltshausen hat den höchsten Mindestwert in der Marktgemeinde aufzuweisen, nämlich 100 Mbit/s. Die genauen Werte je Ortsteil und Gebäudestandort sind den Plankarten zu entnehmen, die das Rathaus auf der Homepage der Marktgemeinde veröffentlicht hat. Im gesamten Erschließungsgebiet des Marktes Ziemetshausen verfügen demnach 165 Gebäude über 30 MBit/s und mehr sowie 116 Gebäude über mindestens 50 MBit/s.

Für die Bürger der Marktgemeinde Ziemetshausen bedeutet dies nun, dass sie über eine Breitbandanschlussmöglichkeit verfügen und den Betrieb mit ihrem Netzbetreiber vereinbaren können, soweit sie Breitband nicht schon benutzen. Wer derzeit einen DSL-Anschluss einer anderen Gesellschaft als der Telekom nutzt und einen Breitbandanschluss bis ins Haus möchte, sollte sich an seinen jeweiligen Anbieter wenden. Die Deutsche Telekom bietet auch anderen Netzbetreibern diskriminierungsfrei die Möglichkeit, einen Breitbandanschluss über ihre Glasfaserleitungen ausführen zu lassen. Die Nutzer müssen dies mit ihrem Anbieter und einem Elektrofachmann vereinbaren. In Wohngebieten mit nur wenigen Nutzern könnte es kostenmäßig von Vorteil sein, wenn sich der Anbieter wegen nur einem Interessenten aus Kostengründen verweigern würde, dass sich zwei oder mehr Teilnehmer bei demselben Anbieter zum Breitbandanschluss anmelden.

Das Rathaus und die Hyazinth-Wäckerle-Grundschule sollen im kommenden Frühjahr Breitband-anschluss bekommen, wegen der Corona-Pandemie war dies jetzt zum Ende 2020 wegen Personalengpässen bei den ausführenden Firmen nicht mehr zu arrangieren, hieß es in der Sitzung. (vop)

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