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19.07.2010

Er schoss mit seiner eigenen Waffe

Rettenbach-Remshart "Warum?" Diese Frage beschäftigt nach dem tödlichen Familiendrama in Remshart sowohl schockierte Bürger als auch die ermittelnden Polizeibeamten. Die Polizei führte gestern Zeugenvernehmungen zum Ablauf und zu den Hintergründen der Bluttat durch, zu deren Ergebnissen sie sich voraussichtlich heute äußern wird, wie Jürgen Schweizer, Leiter der Kriminalpolizei Neu-Ulm, mitteilte. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war dem Tötungsdelikt ein seit Jahren schwelender Familienstreit vorausgegangen.

Wie berichtet, hatte ein 57-jähriger Rentner am Samstagnachmittag in Remshart nach bisherigen Erkenntnissen mit drei Schüssen auf die 51-jährige Lebensgefährtin seines 54-jährigen Bruders geschossen und sie tödlich getroffen, bevor er sich selbst tötete. Die Tragödie ereignete sich im Garten des Anwesens des 54-Jährigen in Remshart.

Gemeinsam mit dem 15-jährigen Sohn der Lebensgefährtin hatten die drei dort Gartenarbeiten erledigen wollen. Der mutmaßliche Täter wohnte mit seiner Familie - eine Frau und zwei Kinder - nebenan. Mehrere Anwohner hatten die Schüsse gehört, Augenzeugen gab es offenbar keine.

Laut Christian Owskinski, Sprecher des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West, war der mutmaßliche Todesschütze berechtigt im Besitz der Tatwaffe. Als Hobbyjäger soll er mehrere Schusswaffen besessen haben. Gestern wurden die beiden Leichen obduziert, ein Ergebnis lag bis zum Abend noch nicht vor und wird laut Kriminalpolizei für heute erwartet.

Er schoss mit seiner eigenen Waffe

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Fotos, die kurz nach dem Tötungsdelikt am Samstag in Remshart entstanden sind, finden Sie unter

mittelschwaebische-nachrichten.de/bilder

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