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Handball

30.09.2016

Es fehlt ein Stück zum Klassen-Niveau

Der hünenhafte Lohrer Lukas Horky steht zwischen dem Neu-Günzburger Stefan Knittl und dem Erfolg. Im ersten Bayernliga-Heimspiel ging der Aufsteiger noch leer aus. Gegen Erlangen Bruck soll es nun besser laufen für die Legostädter, die sich allerdings klar in der Außenseiterrolle befinden.
Bild: Ernst Mayer

Die heimischen Bayernligisten haben zum Saisonaufakt Lehrgeld bezahlt. Vor ihren anstehenden Heimspielen bauen sie aber zuversichtlich auf eigene Stärken.

TSVNiederraunau – TSV Friedberg Nach der unnötigen Niederlage in Rimpar war die Enttäuschung natürlich groß. Eine eklatante Schwächephase nach der Halbzeit zerstörte die ansonsten gute Mannschaftsleistung. Die kämpferische Einstellung der Mannschaft war hervorragend, sodass die Raunauer durch eine tolle Aufholjagd kurz vor Schluss sogar die Chance zur Führung hatten. In den letzten Minuten waren die „Rimparer Jungwölfe“ aber abgezockter. „Es ist bitter, nach so einem Spiel mit leeren Händen nach Hause zu fahren. Wir müssen weiter hart arbeiten, um uns schnellstmöglich an das Niveau dieser Liga zu gewöhnen“, fordert Kapitän Michael Thalhofer.

Nun kommt mit dem TSV Friedberg ein potenzieller Meisterschafts-Kandidat ins Schulzentrum. Nach jahrelangen Duellen mit der Reserve geht es seit langem mal wieder gegen die Erste Mannschaft. Die Mannschaft aus dem Osten Augsburgs startete mit großen Ambitionen in die Saison. Verstärkt durch die Rückkehrer Andreas Dittinger und Alexander Grobe, David Docampo und Ex-Raunauer Manuel Scholz soll wieder um den Aufstieg mitgespielt werden. Mit Fabian Abstreiter haben die Schwaben außerdem einen echten Rückraum-Hammer. Nach einem Auftakt-Erfolg gegen Bayreuth verloren die Friedberger das Topspiel der Liga gegen die Bundesliga-Reserve des HC Erlangen knapp. Insbesondere durch den breiten Kader und einige Spieler mit klassenhöherer Erfahrung gelten die Schwaben als einer der Aufstiegsfavoriten.

Im Raunauer Kader ist Stefan Jordan angeschlagen und kann nur bedingt trainieren. Sein Partner am Kreis, Christoph Schäfer, wird nach seiner überstandenen Operation für lange Zeit ausfallen.

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„Der TSV Friedberg ist natürlich klarer Favorit, aber im Handball ist alles möglich. Wir werden versuchen, das Spiel lange offen zu gestalten und mit den Zuschauern im Rücken alles geben, um eine Chance auf den Sieg zu haben“, sagt der Niederraunauer Trainer Markus Waldmann.

VfL Günzburg – TV Erlangen Bruck Aus weinroter Perspektive war es eine gute Laune der Spielplaner, dass nach dem misslungenen Saisonauftakt gegen den TSV Lohr gleich eine Woche spielfrei folgte. So konnte Trainer Stephan Hofmeister nachjustieren, das Anforderungsprofil der Liga durch Spielbeobachtung in Augenschein nehmen. Damit ist jetzt endgültig Schluss. Angefangen mit dem Heimspiel gegen den TV Erlangen Bruck am Samstagabend gbit es bis Weihnachten nur noch zwei handballfreie Wochenenden für die Günzburger Freizeitprofis.

Die erwarten nun ein Schwergewicht der Liga, das seine beiden Auftaktpartien gewinnen konnte. Nicht nur irgendwie, denn sowohl beim heimstarken SV Anzing (26:22) als auch gegen die TG Landshut (25:22) waren die Mittelfranken drückend überlegen.

Struktuerell gibt es mittlerweile zwischen den Erlangern und den Günzburgern keinerlei Gemeinsamkeiten mehr. Der Samstagsgast verfügt über keine einzige Jugendmannschaft. Über Spielermangel muss der Verein dennoch nicht klagen. Viele gute Spieler wurden in der näheren Umgebung der Handball-Metropole ausgebildet und nicht jeder kann Bundesliga spielen.

Beim VfL freut man sich sehr auf den ordentlichen Brocken. Hofmeister sieht die Aufgabe als Chance für seine Jungs und formuliert: „Man muss die Nüsse knacken, die einem angeboten werden.“ Die Favoritenrolle ist zwar klar verteilt, doch das steigert aus Sicht des Trainers gerade zu Hause den Reiz, einer relativen Siegesunwahrscheinlichkeit zu trotzen, nach und nach der Papierform Herr zu werden und ganz am Ende den Goliath doch irgendwie zu bezwingen. Genau das ist der Plan. Dazu bedarf es im Vergleich zum Auftakt aber einer erheblichen Leistungssteigerung. (zg)

Anspiel zu beiden Partien ist am Samstag um 19.30 Uhr.

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