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Ortsentwicklung

22.02.2021

Es geht weiter mit Balzhausens Baugebiet

Der Bebauungsplan „Am Mühlweg“ nimmt Gestalt an

Im November 2020 hat Gerhard Glogger vom gleichnamigen Architekturbüro in Balzhausen einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan für die Bebauung „Am Mühlweg“ vorgestellt. Nach dem Aufstellungsbeschluss durch das Gremium ging dieser in die vierwöchige öffentliche Auslegung. Gleichzeitig bat Glogger 31 Behörden und Träger öffentlicher Belange um eine Stellungnahme. Diese trug er nun im Gemeinderat vor. Er hatte die Abwägungen bereits in den neuen Bebauungsplan eingearbeitet. Diese wurden in einem Sammelbeschluss einstimmig genehmigt und die erneute Auslegung beschlossen.

Da die Ratsmitglieder bei der Ladung zur Sitzung den überarbeiteten Vorentwurf des Bebauungsplanes bereits in Schriftform erhalten hatten, konnte Glogger auf detaillierte Erläuterungen der Einwände und Anregungen größtenteils verzichten. Er erwähnte nur wichtige Punkte, die von verschiedenen Ämtern des Landratsamtes eingegangen waren. Wichtig sei, dass der Flächennutzungsplan nicht geändert werden müsse. Die Abstandsregelung, die der Staat am 1. Februar 2021 in Kraft gesetzt habe, gelte auch in Balzhausen. Der Immissionsschutz sei gewährleistet, Baulinien werden nicht festgelegt. Die Streuobstwiese im südlichen Bereich bleibt wie eingeplant, die Bäume werden aber mit Biber-Schutzgittern versehen, so Glogger weiter.

Es wurde bei der Anordnung der drei Häuser samt Nebengebäuden eine Umplanung durch die Bauherren vorgenommen. Durch eine geringere Bebauung und Verzicht auf etliche Nebengebäude verkleinere sich die überbaute Fläche. Abschließend meinte der Architekt: Nach der erneuten Auslegung und Anhörung solle der Bebauungsplan bekannt gemacht werden und dann Baureife haben. Hier merkte Bürgermeister Mayer an, es müsse zuvor zwischen Bauherrschaft und Gemeinde noch ein Erschließungsvertrag abgeschlossen werden. Danach wurde ohne Gegenstimme der Billigungs- und Auslegungsbeschluss für diesen Bebauungsplan gefasst und die Verwaltung in Abstimmung mit dem Architekten mit der Durchführung beauftragt.

Die Spedition Gaßner plant im „Gewerbegebiet Leiwegfeld“ nördlich von Balzhausen die Erweiterung einer Lagerhalle. Der Anbau solle an der südwestlichen Seite der bestehenden Halle erfolgen. Er wird 25,78 Meter lang und im Norden 23,55 Meter und im Süden 24,28 Meter breit werden. Dabei wird die südlich Baugrenze um 5,77 Meter oder um 140 Quadratmeter überschritten. Dafür wurde eine Befreiung beantragt, die vorab vom Landratsamt schon unter Auflagen in Aussicht gestellt wurde. Da der Anbau nicht störend ist, waren alle Räte dafür.

Das gemeinsame Kommunal-Unternehmen „Verkehrsüberwachung Schwaben-Mitte“ ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts, der aktuell 34 Kommunen angehören. Nun haben die Gemeinde Ebershausen, der Markt Diedorf sowie die Städte Höchstädt, Marktoberdorf und Neusäß den Beitritt zu diesem Unternehmen beantragt. Gleichzeitig soll das Stammkapital um 89.000 Euro auf 461.000 Euro erhöht werden. Mit 13:0 wurde den Beitritten zugestimmt.

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