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Krumbach

20.01.2021

Falscher Anruf von Hausbank: 29-Jährige aus Krumbach um 3000 Euro betrogen

Eine 29-Jährige ist Opfer eines Betruges in Zusammenhang mit Online-Banking geworden.
Bild: Silvio Wyzengrad (Symbolbild)

Eine 29-Jährige aus Krumbach ist von angeblichen Mitarbeitern ihrer Hausbank angerufen worden – doch es waren Betrüger. Nun fehlen 3000 Euro auf ihrem Konto. Wie man sich effektiv schützen kann.

Eine 29-Jährige hat sich am Dienstag bei der Polizeiinspektion Krumbach gemeldet und eine Anzeige wegen Betruges in Zusammenhang mit Online-Banking erstattet. Hinter dem Fall steckt eine dreiste Betrugsmasche, vor der die Polizei ausdrücklich warnt – und Tipps gibt, wie man sich dagegen schützen kann.

Die Geschädigte bekam nach Angaben der Beamten einen Anruf von einem anglichen Mitarbeiter ihrer Hausbank. Hierbei erschien sogar die Nummer der Hausbank auf dem Display, teilt die Polizei mit. Der Betrüger gab an, dass ihm eine Abbuchung von 3000 Euro auf ihrem Konto aufgefallen sei. Aus diesem Grund wolle er nachfragen, ob dies in Ordnung sei und fragte nach einer Tan. Die Geschädigte ging zunächst von der Richtigkeit der Anfrage aus und gab telefonisch eine Tan durch. Zuvor gab der Anrufer noch Auskunft über persönliche Daten der Geschädigten, um seine Vertrauenswürdigkeit vorzutäuschen.

Internet-Betrug in Krumbach: Polizei ermittelt

Im Nachhinein kamen der Frau jedoch Zweifel und sie erkundigte sich bei ihrer Hausbank, heißt es in der Mitteilung der Polizei. Dort wusste allerdings niemand etwas von einem solchen Anruf. Bei der Überprüfung des Kontos fiel auf, dass kurz zuvor mit der von der Frau übermittelten Tan eine Transaktion in Höhe von 3000 Euro durchgeführt worden war. Die Bank versuchte sogleich, die Überweisung, die auf das Konto einer Berliner Bank ging, zu stornieren. Das Ergebnis steht noch aus. Die polizeilichen Ermittlungen zu dem Zielkonto sind im Gange.

Die Polizeiinspektion Krumbach weist in diesem Zusammenhang nochmals auf folgende Punkte hin:

  • Geben Sie nie eine Transaktionsnummer (Tan) am Telefon durch.
  • Ignorieren Sie sogenannte Phishing-Mails, da Ihre Bank Sie nie per E-Mail um die Bekanntgabe Ihrer persönlichen Daten oder Zugangsdaten bitten wird.
  • Verlassen Sie sich nicht auf Telefonnummern, die im Display angezeigt werden. Es ist heutzutage für die Betrüger technisch möglich, diese Anzeige zu beeinflussen. (zg)

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