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Behörde

15.01.2021

Frischer Wind im Krumbacher AELF

Rainer Nützel

Das Amt richtet sich neu aus und bekommt einen neuen Leiter

Die Neuausrichtung und Modernisierung der Landwirtschaftsverwaltung in Bayern nimmt Form an. Statt der derzeit 47 Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) wird es ab 1. Juli bayernweit nur noch 32 Ämter geben, teilt die Behörde mit. 17 Ämter bleiben selbstständig, 30 werden mit einem benachbarten Amt zu künftig 15 neuen und größeren Ämtern zusammengeführt. Wie Agrarministerin Michaela Kaniber in München mitteilte, stehen nun die Führungskräfte der künftigen Ämter fest.

Leiter des zukünftigen Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Krumbach-Mindelheim wird zum 1. Juli Leitender Forstdirektor Rainer Nützel. Der 61-Jährige leitet seit 2019 das AELF Mindelheim. Der jetzige Leiter des AELF Krumbach, Leitender Forstdirektor Axel Heiß, wechselt als Behördenleiter nach Augsburg. Das AELF Krumbach-Mindelheim ist zukünftig zudem der zentrale Ansprechpartner für alle Themen von Bildung, Beratung, Förderung bis zum Hoheitsvollzug für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

Mit der Neuausrichtung der Landwirtschaftsverwaltung sollen vor allem die Zukunftsthemen Gemeinwohlberatung (Gewässerschutz, Wildlebensraum, Tierwohl), Ökologischer Landbau, Unternehmensentwicklung, Diversifizierung, Ernährung und Alltagskompetenzen eine zentrale Rolle spielen, teilt das AELF mit. Die entstehenden Synergieeffekte werden für die Erledigung dieser Aufgaben eingesetzt. Die Personalausstattung in der Abteilung L2 Bildung und Beratung mit den entsprechenden Sachgebieten wird bedarfs- und aufgabengerecht angepasst.

„Wir brauchen mehr Dialog und Austausch zwischen Land- und Forstwirten, Verbrauchern, Handel, Anwohnern, Schulen oder Kommunen, um nur einige Beteiligte zu nennen. Eine straffere Verwaltung und gestärkte Ämter bedeutet weniger Leitungspositionen und mehr Personal für Kerndienstleistungen wie Beratung, Bildung und Information für Landwirte und Gesellschaft vor Ort“, sagte die Ministerin in München. Und Kaniber weiter: „Mit den neuen Ämtern wollen wir das Verständnis zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft stärken.“ Die Neuausrichtung trage den geänderten Anforderungen der Gesellschaft und der Landwirtschaft Rechnung. (zg)

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