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Thannhausen

29.11.2017

Für die Kinder eine gute Lösung gefunden

Mit zusätzlichen 15 Krippenplätzen startete im September die Marienkäfergruppe in St. Vinzenz. Aktuell sind dort noch zwei Plätze frei. Um die Krippengruppe einzurichten, musste eine Kindergartengruppe ins Obergeschoss umziehen. Bald soll jedoch ein dritter Kindergarten in Thannhausen errichtet werden.
Bild: Stefan Reinbold

Mit der Schaffung zusätzlicher Betreuungsplätze in St. Vinzenz konnte die Nachfrage in Thannhausen etwas gestillt werden. Beim dritten Kindergarten steht eine wichtige Entscheidung an.

Die Kindergärten in Thannhausen sind voll belegt. Die vorhandenen Einrichtungen kommen dem Bedarf an Betreuungsplätzen kaum noch hinterher. „Die Nachfrage wird immer größer“, bestätigt Gabriele Schumertl-Fischer, Leiterin des katholischen Kindergartens St. Vinzenz. Spätestens nach einem Jahr Elternzeit kehrten die meisten Mütter zumindest in Teilzeit wieder an ihren Arbeitsplatz zurück und griffen dann auf das Betreuungsangebot der Kinderkrippen und Kindergärten zurück. Um dieser gesellschaftlichen Entwicklung gerecht zu werden, musste die Stadt Thannhausen reagieren.

Kurzfristig wurden im Kindergarten St. Vinzenz 15 zusätzliche Krippenplätze eingerichtet. Eine Übergangslösung, die das Landratsamt nur für maximal zwei Jahre genehmigt hat. Aktuell sind dort noch zwei Plätze frei. Bürgermeister Georg Schwarz ist froh um diesen minimalen Puffer.

Kindergartenleiterin Schumertl-Fischer kann mit der Übergangslösung gut leben. Um die Krippengruppe im Erdgeschoss einrichten zu können, musste eine Regelgruppe ins Obergeschoss umziehen. Weichen musste dafür eine kleine Turnhalle mit Klettergerüsten. Diese Variante sei nicht die von ihr bevorzugte gewesen – sie hätte lieber einen Anbau nördlich des Kindergartens realisiert – aber sie sei durchaus zufrieden. „Das ist eine gute Lösung für die zwei Jahre“. Positiv hebt sie hervor, dass die Kindergartenleitung stets in die Entscheidungsfindung mit eingebunden war und lobt das gute Verhältnis zur Stadtverwaltung.

Dort und auch im Rat hat sich inzwischen die Einsicht durchgesetzt, dass es ohne einen dritten Kindergarten langfristig nicht geht. Einstimmig beschloss der Rat im Juli dieses Jahres, eine dritte Einrichtung zu bauen. „Die Standortfrage ist noch nicht entschieden“, sagt Bürgermeister Schwarz. Offenbar hat die Stadt hinter den Kulissen schon große Fortschritte in dieser Frage gemacht. Konkrete Aussagen dazu sind aber erst gegen Jahresende oder Anfang kommenden Jahres zu erwarten. Bis dahin sollte auch die Zukunft des Waldkindergartens klarer sein. Der Einrichtung einer Waldspielgruppe, die einmal wöchentlich stattfinden soll, hat der Rat grundsätzlich zugestimmt. Jetzt werde noch am Vertrag zwischen Stadt und Verein gefeilt, der die Nutzung des Geländes an der Hohensteinquelle und alle damit verbundenen Fragen klären soll. „Wir hoffen, dass wir zum 1. Januar mit der Waldspielgruppe, starten können“, sagt Veronika Ritter, stellvertretende Vorsitzende des Trägervereins. Spätestens ab September ist der Start des Waldkindergartens geplant. Das Personal für die Waldspielgruppe wäre bereits einsatzbereit. Lediglich für den Waldkindergarten werde noch eine Leitung gesucht, sagt Ritter.

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